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XP-Modus

21.03.2011 | 09:06 Uhr |

Virtueller XP-PC ohne extra Fenster: Der XP-Modus benötigt allerdings Hardware-Virtualisierung
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Der XP-Modus ist eine virtuelle Umgebung ähnlich Virtual PC oder VMWare, die zu Windows 7 inkompatiblen Programmen eine XP-Umgebung bietet. Die Virtualisierung muss allerdings durch die Hardware unterstützt werden, genauer gesagt durch den Prozessor, und im BIOS eingeschaltet sein. Microsoft gibt genaue Anweisungen , wie Sie das feststellen können.

Die virtualisierten Anwendungen laufen allerdings nicht im Fenster einer virtuellen Maschine, sondern ganz normal auf dem Desktop, und können per Verknüpfung gestartet werden. Updates, Virenschutz und die ganze Palette der restlichen Schutzmaßnahmen müssen Sie allerdings für das Windows-7-Hostsystem und die XP-Umgebung jeweils separat betreiben. Damit ist der XP-Modus eher als Übergangslösung zu sehen, bis sämtliche Software in einer Windows-7-kompatiblen Version besorgt werden konnte.

Für wirklich große Unternehmen ist sie dadurch auch weniger geeignet. Privatnutzer haben dennoch keinen Zugriff auf die Funktion: Sie wird nur in den Business-Versionen und natürlich Ultimate enthalten sein. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch nur im Business-Umfeld zu erwarten, dass Software auf Gedeih und Verderb laufen muss, aber unter Windows 7 nicht will.

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