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WordPress auf VPS installieren: So gehst du vor

Du suchst nach einer Anleitung, wie WordPress auf einem virtuellen privaten Server installiert wird? Dann hast du bei Dogado die einfachste und schnellste gefunden. Wir erklären dir alle Schritte von A bis Z.

WordPress stellt eines der beliebtesten Content-Management-Systeme (CMS) dar. Ursprünglich wurde diese Software für Blogs entwickelt. Mittlerweile kommt sie jedoch auch für unzählige weitere Seiten zum Einsatz. Damit kannst du Inhalte schnell und einfach einfügen. Das Backend ist intuitiv gestaltet, sodass keine lange Einarbeitung notwendig ist. Außerdem handelt es sich dabei um Open-Source-Software, die du vollkommen kostenlos verwenden kannst. Die große Beliebtheit von WordPress führte außerdem dazu, dass viele Plugins entstanden. Daher steht für fast jeden Verwendungszweck eine passende Erweiterung bereit. Hinzu kommen Tausende kostenlose Themes, die dir unzählige Gestaltungsmöglichkeiten bieten.

VPS WordPress: Vorbereitungsmaßnahmen für die Installation

In dieser Anleitung erklären wir dir, wie du WordPress auf Linux installieren kannst – genauer gesagt auf einem Debian 10 System mit 64 Bit. Damit du die einzelnen Schritte ausführen kannst, ist es wichtig, dass du dieses Betriebssystem für deinen VPS Server nutzt. Auf anderen Linux-Distributionen läuft die Installation jedoch ähnlich ab. Darüber hinaus werden wir WordPress per Docker installieren. Daher ist es notwendig, dass du diese Software bereits installiert hast. Schließlich werden wir Traefik für die WordPress VPS Installation nutzen. Dieser Reverseproxy erlaubt es, mehrere Dienste auf dem vServer anzubieten. Wenn all diese Systeme bereitstehen, kannst du WordPress auf dem VPS installieren.

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Wordpress per Docker installieren

Um WordPress per Docker zu installieren, musst du zunächst die Konsole öffnen. Gib daraufhin den folgenden Befehl ein:

mkdir -p /opt/containers/wordpress/{database,app}

Dieser Befehl gibt die benötigte Ordnerstruktur vor. Im gerade erstellten Verzeichnis wordpress ist es im nächsten Schritt notwendig, eine yml-Datei zu erstellen. Diese enthält alle Vorgaben für die Installation des neuen Systems. Zu diesem Zweck öffnen wir den Texteditor Nano und erstellen damit die erforderliche Datei. Dazu geben wir diesen Befehl über die Konsole ein:

nano /opt/containers/wordpress/docker-compose.yml 

Diese Datei musst du im folgenden Schritt mit Inhalten füllen. Dafür kannst du die folgende Vorlage nutzen:

version: '3.1'
services:
wordpress:
image: wordpress
restart: unless-stopped
environment:
WORDPRESS_DB_HOST: wordpress-db
WORDPRESS_DB_USER: exampleuser
WORDPRESS_DB_PASSWORD: examplepass
WORDPRESS_DB_NAME: wordpress
volumes:
- /opt/containers/wordpress/app:/var/www/html
labels:
- "traefik.enable=true"
- "traefik.http.routers.wordpress-app.entrypoints=http"
- "traefik.http.routers.wordpress-app.rule=Host(`wordpress.euredomain.de`)"
- "traefik.http.middlewares.wordpress-app-https-redirect.redirectscheme.scheme=https"
- "traefik.http.routers.wordpress-app.middlewares=wordpress-app-https-redirect"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.entrypoints=https"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.rule=Host(`wordpress.euredomain.de`)"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.tls=true"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.tls.certresolver=http"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.service=wordpress-app"
- "traefik.http.services.wordpress-app.loadbalancer.server.port=80"
- "traefik.docker.network=proxy"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.middlewares=secHeaders@file"
networks:
- proxy
- default
wordpress-db:
image: mysql:5.7
restart: unless-stopped
environment:
MYSQL_DATABASE: wordpress
MYSQL_USER: exampleuser
MYSQL_PASSWORD: examplepass
MYSQL_RANDOM_ROOT_PASSWORD: '1'
volumes:
- /opt/containers/wordpress/database:/var/lib/mysql
networks:
- default
networks:
proxy:
external: true

Am einfachsten ist es, wenn du diesen Inhalt einfach kopierst und in den Texteditor einfügst. Daraufhin musst du jedoch noch einige individuelle Anpassungen vornehmen.
Suche in der Datei die folgenden beiden Zeilen:

- "traefik.http.routers.wordpress-app.rule=Host(`wordpress.euredomain.de`)"
- "traefik.http.routers.wordpress-app-secure.rule=Host(`wordpress.euredomain.de`)"

Hier musst du die Domain, die in der Klammer in Anführungszeichen angegeben ist, durch deine eigene Domain ersetzen. Danach musst du diese vier Zeilen suchen:

MYSQL_USER: exampleuser
MYSQL_PASSWORD: examplepass
WORDPRESS_DB_USER: exampleuser
WORDPRESS_DB_PASSWORD: examplepass

Diese geben den Usernamen und das Passwort für die MySQL-Datenbank sowie für WordPress vor. Ersetze dabei den Ausdruck „exampleuser“ durch den Nutzernamen, den du ersetzen willst und den Ausdruck „examplepass“ durch zwei verschiedene möglichst sichere Passwörter. Danach musst du die Datei nur noch abspeichern.

Nun ist es noch erforderlich, den Installationsprozess anhand der Vorgaben in der soeben erstellten Datei auszuführen. Dafür musst du wieder die Konsole öffnen. Gib hier das folgende Kommando ein:

docker-compose -f /opt/containers/wordpress/docker-compose.yml up -d 

Damit wird der Installationsprozess automatisch ausgeführt. Sobald er beendet ist, kannst du WordPress starten. Eine Anleitung, die neben der Installation von WordPress auch die anfängliche Konfiguration des Systems enthält, entdeckst du in diesem VPS Tutorial.

WordPress auf VPS installieren: eine clevere Wahl

Diese Anleitung zeigt, dass es ganz einfach ist, WordPress auf Linux zu installieren. Das Tutorial eignet sich für die Verwendung eines Virtual Private Servers (VPS). Deshalb ist es sinnvoll, auch noch kurz darauf einzugehen, was dieses Angebot auszeichnet und welche Vorteile es bietet.

Um eine Seite online verfügbar zu machen, benötigst du einen Server. Wenn du hierfür einen kompletten Server verwendest, wird dieser als Root Server bezeichnet. Für kleinere und mittlere Webangebote ist das jedoch nicht notwendig und würde nur unnötig hohe Kosten verursachen. Deshalb bieten viele Anbieter sogenannten Webspace an. Dabei handelt es sich um Speicherplatz auf einem Server, den du für deine Seiten nutzen kannst. Da du dabei nur einen kleinen Teilbereich des Servers nutzt, ist dieses Angebot wesentlich günstiger. Allerdings hast du dabei nicht die volle Kontrolle über die Einstellungen und Konfigurationen.

VPS – auch als vServer bezeichnet – stellt einen Kompromiss zwischen diese beiden Lösungen dar. Hierbei handelt es sich um ein virtuelles System, das nur einen Teilbereich des Servers belegt und deshalb recht preiswert ist. Dennoch bist du dabei vollkommen unabhängig. Du hast hierbei die Möglichkeit, die Servereinstellungen für deine WordPress-Seite genau nach deinen Anforderungen vorzugeben.

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© Ian Battaglia / Unsplash

VPS bei dogado: preiswert und sicher

Bei dogado entdeckst du vielfältige Angebote für den vServer. So kannst du die Rechenleistung und den Speicherplatz buchen, den du für dein Web-Angebot benötigst. Außerdem kannst du den VPS auch mit unterschiedlichen Betriebssystemen einrichten. Bei allen Angeboten von dogado profitierst du von einer hohen Sicherheit und einem optimalen Datenschutz. Alle Informationen liegen bei einem Provider in Deutschland. Außerdem ist dogado ISO zertifiziert (ISO 27001). Auf diese Weise ist es ganz einfach, deine eigene WordPress-Seite aufzubauen. Vielfältige Tutorials unterstützen dich bei der Umsetzung.

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