120130

Wörterbücher

05.01.2010 | 16:09 Uhr |

Der Klassiker unter den Wörterbüchern zur deutschen Sprache ist sicher der Duden. Leider ist das Online-Angebot des Dudenverlags aber kostenpflichtig. Kurze Einträge, etwa aus dem Werk „Duden - Deutsches Universalwörterbuch“, sind zwar kostenlos einsehbar, grundsätzlich müssen sie für den Zugriff auf das gesamte Online-Angebot des Dudenverlags aber ein Abonnement abschließen. Über das Portal xipolis.net können Sie gleich auf mehrere Nachschlagewerke verschiedener bekannter Verlage zugreifen - leider ebenfalls kostenpflichtig. Das ist aber kein Grund, gleich das Portemonnaie (nach neuer Rechtschreibung auch: Portmonee) zu öffnen, denn es gibt gute und dazu kostenlose Alternativen:

Über das Portal www.wissen.de können Sie im Bereich deutscher Wörterbücher auf das Bertelsmann Wörterbuch und Wahrig Rechtschreibung zugreifen.

Das Pendant zur beliebten Online-Enzyklopädie Wikipedia für Fragen zur deutschen Sprache ist das Portal www.wiktionary.de . Hierbei handelt es sich um ein freies Wörterbuch, über das Sie auf den Wortschatz vieler Sprachen zugreifen können. Wie bei Wikipedia ist es eine offene Sammlung, zu der die Nutzer selbst Beiträge leisten können.

Das Portal www.canoo.net bietet unter anderem ein umfangreiches deutsches Wörterbuch, das viele zusätzliche Informationen zu recherchierten Wörtern enthält, etwa zu Wortformen und zur Wortbildung.

Ein weiteres interessantes Portal stellt die Universität Leipzig mit dem Projektnamen Wortschatz zur Verfügung. Neben Angaben zur Grammatik und zum Sachgebiet finden sich auch Beispielsätze und als Besonderheit die Einordnung in sogenannte Häufigkeitsklassen. Zu den gesuchten Wörtern wird ihre Häufigkeit in der deutschen Sprache angegeben, wozu bestimmte Quellen ausgewertet werden. Über eine erweiterte Suche stehen dem Nutzer noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung, etwa die Recherche nach Anagrammen (Möglichkeiten zur Umstellungen von Buchstaben, Wörtern oder Silben), sogar aus mehreren getrennten Wörtern. Ebenfalls Interessant ist die Auflistung von Wörtern des Tages . Auch das Portal Das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache des 20. Jahrhunderts der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften ist einen zweiten Blick wert.

Weitere Angebote

Synonyme (sprachliche Ausdrücke mit ähnlicher oder gleicher Bedeutung) können Sie über folgende Websites recherchieren:
wie-sagt-man-noch.de
openthesaurus.de
synonyme.woxikon.de

Auf dem Portal woxikon.de finden Sie daneben Einträge zu Reimen und Abkürzungen und auch ein kleines Wörterbuch mit Übersetzungsfunktion in verschiedenen Sprachen.

Redewendungen und Sprichwörter können für große Verständnisprobleme sorgen. Besser, Sie wissen, was dahintersteht. Auf der Seite Redensarten-Index können Sie sich über Redewendungen jeder Art informieren und erhalten zusätzlich Informationen zu deren Ursprung und zu Alternativen. Sehr interessant ist etwa die Liste erklärungsbedürftiger Sprichwörter oder die mit den etwas derberen Schimpfwörtern .

Akronyme (aus Anfangsbuchstaben gebildete abgekürzte Wortform) und andere Abkürzungen können Sie problemlos auf einer Seite der Freien Universität Berlin entschlüsseln. Das Portal www.abkuerzungen.de bietet einen vergleichbaren Service.

Über einen sogenannten Anagramm-Generator können Sie Wörter erstellen lassen, die aus genau den Buchstaben ihres Namens oder anderer Begriffe bestehen. Beispiel: Bill Gates – Stille gab.

Die Wortwarte der Uni Tübingen präsentiert Wörter von morgen und eine Sammlung von Neologismen (Wörter, die gerade aufkommen bzw. sich verbreiten).

Das Portal Sprachnudel nennt sich Wörterbuch der Jetztsprache und listet moderne, oft bestimmten Trends folgende Wörter auf, die nicht im Duden stehen.

Das Portal „ Der Schreibtrainer “ listet Hilfen zum Vorbereitet, Erstellen und Überarbeiten von Texten auf.

Unter mundmische.de finden Sie ein Lexikon der deutschen Umgangssprache .

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
120130