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Wo kaufe ich einen NAS?

Tippen Sie im Preisvergleich von pcwelt.de den Begriff NAS ein, werden die wichtigsten Händler und Geräte inklusive Preise aufgelistet. Auch sehr praktisch sind Onlineshops, wo Sie genau festlegen können, welche Geräteeigenschaften Sie wünschen. Danach werden Ihnen die passenden Kandidaten angezeigt. Beim Preisvergleich sollten Sie beachten, dass die meisten NAS ohne Festplatten angeboten werden – Sie müssen also die Ausgaben für die Festplatten noch dazu rechnen.

Einen bestimmten Gerätetyp können wir nicht empfehlen, doch raten wir zu Netzwerkspeichern der beiden Hersteller Synology und Qnap. Der Grund: Mittlerweile sind zwar zahlreiche Hersteller auf den NAS-Zug aufgesprungen, die früher Netzwerkkomponenten hergestellt haben. Deren Geräte bieten aber einen entscheidenden Nachteil: Die installierte Software wird weniger oft aktualisiert als bei Synology oder Qnap. Die Geräte der beiden Firmen haben Test zudem immer sehr gut abgeschnitten.

Wie viele Festplatten brauche ich?

Größere NAS bieten Platz für vier bis fünf Festplatten. Wie viele Sie benötigen, hängt von zwei Faktoren ab: dem gewünschten Speicherplatz und der Datensicherheit. Sollen Ihre Dateien beim Ausfall einer Harddisk noch verfügbar sein, benötigen Sie mindestens zwei Festplatten, da die Dateien doppelt gespeichert werden müssen. Mehr dazu lesen Sie im Abschnitt "Was ist ein RAID-System?".

Festplatte: 3,5 oder 2,5 Zoll?
Festplatten sind in zwei Formaten erhältlich: 3,5 und 2,5 Zoll. Die meisten NAS verwenden 3,5-Zoll-Harddisks, da diese mehrere Vorteile bieten: Sie haben mehr Speicherplatz, sind deutlich günstiger und oft auch schneller. Aktuell lassen sich auf 3,5-Zoll-Festplatten maximal zwei Terabytes an Daten speichern, die 2,5-Zoll- Pendants kommen auf bis zu 500 Gigabytes. Ein NAS mit 2,5-Zoll-Festplatten lohnt sich also nur, wenn Sie das Gerät oft transportieren müssen oder wenn Sie wenig Platz haben. Denn diese Geräte sind deutlich kleiner und leichter.

Welcher Festplattentyp?
Moderne Netzwerkspeicher benötigen Festplatten mit einem SATA-I/II-Anschluss. Außerdem muss das Laufwerk die passende Größe haben, also 2,5 oder 3,5 Zoll. Bei einigen NAS werden nur Festplatten bis zu einer bestimmten Speicherkapazität unterstützt. Konsultieren Sie dazu die Homepage des Herstellers.

Allgemein sollten Sie bei Festplatten auf Folgendes achten: Tragen sie einen Zusatz wie "Eco-Green", "GP" (Green Power), "LP" (Low Power) oder ähnlich, fressen sie weniger Strom als herkömmliche Harddisks. Das erreichen sie mit einer geringeren Umdrehungszahl. Als netter Nebeneffekt sind sie auch leiser und produzieren weniger Abwärme, womit auch der NAS-Lüfter leiser arbeitet. Da in einem NAS meist die Netzwerkverbindung oder der Prozessor die Tempobremsen sind, müssen Sie auch keine großen Geschwindigkeitseinbussen befürchten.

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