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Wirtschaftlicher Anreiz

09.04.2010 | 09:08 Uhr |

Die Wirtschaftskrise scheint ein gefundenes Fressen für Betrüger zu sein. Eine besondere Masche beinhaltet unerbetene Anrufe, bei denen der Empfänger angeblich Geld von der Regierung erhalten soll, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. IC3 hat jede Menge Beschwerden von Opfern erhalten, bei denen derartig unerwünschte aufgezeichnete Anrufe eingingen.

Die Stimme der aufgezeichnete Nachricht klingt der des US-amerikanischen Präsidenten Barrack Obama zum Verwechseln ähnlich. Auf dieser aufgezeichneten Ansage spricht Obama von angeblichen Regierungsgeldern, die all denjenigen zur Verfügung stehen, die sich dafür bewerben. Gleichzeitig werden die Opfer darauf hingewiesen, dass dieses Angebot nur für kurze Zeit gilt. Wer auf diesen Betrug hereinfällt, wird auf ein von zwei Webseiten weitergeleitet: entweder "www.nevergiveitback.com" oder "www.myfedmoney.com". Auf den Webseiten werden die Opfer danach angehalten, ihre persönlichen Informationen einzugeben, worauf sie auf eine zweite Webseite verwiesen werden, auf der sie über ihre Anspruchsberechtigung informiert werden. Nach Ende der Online-Anmeldung und der Zahlung einer Gebühr von 28 US-Dollar (rund 20 Euro), wird den Opfern eine hohe Summe zugesichert. Diese Summe erhält das Opfer allerdings nie, sagt das FBI.

Die US-amerikanische Kartellbehörde hat ebenfalls vor derartigen Betrugsmaschen gewarnt. Diese Betrugskomplotte reicht von vielversprechenden, aber nicht-existierenden Jobs über aufgebauschte Schnell-Reich-Werden-Pläne bis hin zu gefälschten Regierungszuschüssen und unechten Schuldenabbaudiensten. Auch nicht autorisierte Abbuchen von Kreditkarten sowie Scheckkarten gehören zum Repertoire der Betrüger, sagt das FBI.

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