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Winword starten: ""Hello"" and ""Goodbye""

Anforderung

Zeitaufwand

Verzweiflung (I): Ein ätzendes Arbeitsumfeld. Man kann sich hier nur abreagieren, indem man seine Umgebung mit drastischem PC-Versagen beglückt. Meist sind meine Eingriffe harmloser Natur und verursachen trotzdem gewaltigen Ärger. Gern ändere ich zum Beispiel die Winword-Programmzeile im Programm-Manager. Statt "winword. exe" trage ich die Zeile "winword. exe/mDateiBeenden" ein. Da Winword jedes beliebige Makro oder jeden Standardbefehl nach dem Parameter/m akzeptiert, läßt sich mit dem Start des Programms auch gleich sein Beenden anfordern. Das ist zwar Blödsinn, sorgt jedoch für einige Verwirrung und lockert so den Büroalltag auf.

Verzweiflung (II): Viel Spaß bereiten mir auch kleine Manipulationen an den bekannten INI-Dateien. Weil er ebenso simpel wie undurchsichtig ist, favorisiere ich folgenden Trick: Ich hänge an die Zeile "Shell= progman. exe" der SYSTEM.INI das unsichtbare Ascii-Zeichen 255 an. Danach verabschiedet sich Windows bereits beim Start, und der ratlose Mitmensch erwägt schließlich gar eine Neuinstallation.Wie Sie sich wehren -Kommentar der Redaktion Wenn sich ein Programm unter Windows schon beim Start danebenbenimmt, kann das auf manipulierte Startparameter hindeuten. Hier gibt es neben dem korrumpierten Programmaufruf im Programm-Manager oder in der Link-Datei des Explorers mindestens zwei weitere Angriffspunkte:1. Wenn Ihre Anwendung beim normalen Aufruf korrekt, beim Doppelklick auf eine verknüpfte Datei aber fehlerhaft startet, dann ist der Registry-Eintrag dieser Anwendung korrupt.2. Zeigt eine Anwendung skurrile Startprobleme, ohne daß dafür in der Programmzeile oder Registry ein Grund zu finden wä-re, ist wahrscheinlich ein selbststartendes Makro der Verursacher. Verweigert bereits der Programm-Manager den Start, ohne daß ein Defekt als ersichtliche Ursache nachzuweisen ist, sollten Sie die "shell"-Zeile überprüfen.

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