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Hyper-V und PowerShell

02.05.2013 | 11:11 Uhr |

Hyper-V 3.0 lässt sich auch weitaus besser in der PowerShell verwalten als der Vorgänger in Windows Server 2008 R2. Geben Sie in der PowerShell

Get-Command -Module Hyper-V

ein, erhalten Sie eine Liste der verfügbaren Cmdlets. Mit dem Cmdlet-Aufruf

Get-WindowsFeature Hyper-V*

zeigen Sie an, ob die Rolle und die Verwaltungs-Tools bereits installiert sind. In Windows Server 2012 können Sie mit -Computername die Installation auch auf Remote-Servern im Netzwerk überprüfen.

Um Hyper-V oder die Verwaltungs-Tools zu installieren, verwenden Sie das Cmdlet Install-WindowsFeature (in Windows Server 2008 R2 Add-WindowsFeature ). Mit

Install-WindowsFeature Hyper-V

installieren Sie die Serverrolle, mit der Option -IncludeManagementTools inklusive der Verwaltungs-Tools. Soll der Server gleich automatisch neu starten, verwenden Sie noch die Option -Restart . Die Verwaltungs-Tools alleine installieren Sie mit

Install-WindowsFeature Hyper-V-Tools

Virtualisierung: Hyper-V 3.0 in Windows Server 2012 verwalten Sie vor allem in der PowerShell sehr effizient.
Vergrößern Virtualisierung: Hyper-V 3.0 in Windows Server 2012 verwalten Sie vor allem in der PowerShell sehr effizient.

Sie können virtuelle Switches auch in der PowerShell erstellen und verwalten. Die entsprechenden Cmdlets finden Sie am schnellsten, wenn Sie in der PowerShell

Get-Command *vmswitch*

eingeben. Neben den Switches können Sie auch die virtuellen Netzwerkadapter in der PowerShell steuern. Hier sehen Sie die Befehle mit

Get-Command *vmnetworkadapter*

Sie haben natürlich auch die Möglichkeit, virtuelle Server in der PowerShell zu erstellen. Dazu verwenden Sie das Cmdlet New-VM -Name <Name des virtuellen Servers> . Neue virtuelle Festplatten erstellen Sie mit New-VHD .

Eine Liste aller erstellten virtuellen Server eines Hyper-V-Hosts rufen Sie mit

Get-VM

ab. Mit der Option |fl erhalten Sie weiterführende Informationen. Sie bekommen so auch Echtzeitdaten, also auch den zugewiesenen Arbeitsspeicher, wenn Sie Dynamic Memory einsetzen. Sie schalten mit Stop-VM virtuelle Maschinen aus, starten sie mit Start-VM und rufen den Zustand mit Get-VM ab. Um sich eine Liste der verfügbaren Befehle anzuzeigen, verwenden Sie

Get-Command *vm*

Sie können über die PowerShell Server auch neu starten ( Restart-VM ), anhalten ( Suspend-VM ) und wieder fortführen lassen ( Resume-VM) . Virtuelle Server importieren Sie mit Import-VM und exportieren mit Export-VM . Snapshots erstellen Sie mit Checkpoint-VM.

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