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Windows umziehen oder neu installieren

19.09.2012 | 09:09 Uhr | Thorsten Eggeling

Windows-Umzug: Mit diesem Testaufbau haben wir ein Szenario durchgespielt, wie es beim Austausch der Hauptplatine häufiger vorkommt. Wir haben die Windows-Systemfestplatte aus einem anderen PC ausgebaut und an die neue Hauptplatine angeschlossen. In unserem Fall war dabei nichts Besonderes zu beachten, weil auch der andere PC mit einem Intel-Chipsatz ausgestattet war. Sollte jedoch ein anderer Festplatten-Treiber, etwa für einen AMD-Chipsatz, installiert sein, muss dieser vorher deinstalliert und das Windows auf den Standard-Treiber zurückgesetzt werden.

Ebenfalls wichtig: Installieren Sie vor dem Umbau alle verfügbaren Windows-Updates und erstellen Sie ein Backup des Systems. Laden Sie außerdem alle Treiber für die neue Hauptplatine herunter oder halten Sie die beiliegende Treiber-DVD bereit. Achten Sie darauf, dass im neuen PC der SATA-Controller für den AHCI-Modus konfiguriert ist, wenn das auch vor her der Fall war. Andernfalls stellen Sie ihn in den Modus "IDE".

Beim ersten Start des alten Betriebssystems im neuen PC erkennt Windows nur einen Teil der neuen Hardware. Zuerst muss man also die neuen Treiber installieren. Danach ist eine Windows-Neuaktivierung nötig.

Neu-Installation als Alternative: Wenn Sie den Ballast in Ihrem alten Betriebssystem loswerden möchten, können Sie Windows und alle genutzten Programme natürlich auch neu installieren. In diesem Fall stellen Sie im BIOS den Modus des SATA-Controllers gleich auf "RAID" um. Dieser Modus wird später für Intel Smart Response benötigt.

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