Wie auch schon bei älteren KDE-Versionen stellt KDE2 eventuell vorhandene Windows-Partitionen als Icons auf dem Desktop dar. Ein Klick auf Icon und schon wird der Inhalt der Partition im Konqueror präsentiert.

Die Dateien lassen sich auch mit Userrechten problemlos kopieren oder löschen. Komfortabel können Sie im Konqueror-Fenster Dateien per Drag and Drop von der Windows-Partition in die Linux-Partition und umgekehrt verschieben oder kopieren.

Eines allerdings sollte man besser vermeiden: Eine midi-Datei direkt von der Windows-Partition aus zu starten. Dies führte bei uns zum sofortigen Systemabsturz.

Wohl gemerkt: Das gesamte Linux-System crashte, nicht nur die KDE-Oberfläche! Selbst mit undlt;STRGundgt;-undlt;ALTundgt;-undlt;Backspaceundgt; war nichts mehr zu retten, nur noch der Griff zum Reset-Schalter konnte Abhilfe schaffen - für Linux-Verhältnisse äußerst ungewöhnlich.

Beim anschließenden Reboot mussten wir den zeitraubenden Festplatten-Check über uns ergehen lassen, doch danach war alles wieder in Ordnung.

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