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Windows konfigurieren per msconfig

29.08.2008 | 08:35 Uhr |

Lassen Sie Office unterwegs nicht so oft automatisch speichern.
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Leichter geht’s wenn Sie das Betriebssystem bereits beim Hochfahren anweisen, bestimmte Programme gar nicht erst zu starten. Das können Programme sein, die für bestimmte Anwendungen von Zeit zu Zeit im Internet nachschauen, ob es eine neue Version gibt. Klicken Sie dazu auf Start und danach auf Ausführen . Geben Sie msconfig ein und klicken Sie auf OK. Die Programme, die beim Einschalten des Computers gestartet werden, finden Sie auf der Registerkarte Systemstart. Gehen Sie die Liste durch und überlegen Sie, welche Programme Sie nicht unbedingt beim Hochfahren des Rechners starteten müssen. Entfernen Sie das jeweilige Häkchen und klicken Sie auf OK. Aber auch hier gilt: Deaktivieren Sie nur solche Programme bei denen Sie absolut sicher sind, dass sie nicht benötigt werden. So könnte das Deaktivieren des Eintrages avp das automatische Ausführen des Virenschutz-Programms verhindern. Das sollten Sie aber auf keinen Fall tun. Auf die nächste Frage antworten Sie mit Neu starten . Der Rechner bootet nun neu und startet die ausgewählten Programme nicht. Setzen Sie im Fenster, das nach dem Booten erscheint, ein Häkchen und klicken Sie auf OK.

Die eben geschilderten Arbeitschritte können Sie sich in vielen Fällen sparen. So werden Sie bei der Installation einer neuen Software, etwa dem Yahoo Messenger oder Skype, gefragt, ob das Programm automatisch starten soll. Antworten Sie einfach mit Nein und Sie sparen sich wertvolle Ressourcen und somit Strom.

Desktop-Suchmaschinen ausschalten
Suchmaschinen, die Festplatten nach Dateien, Bildern oder Musik durchsuchen sind recht hilfreich. Oft sind sie sogar in der Taskleiste integriert, so dass man das Programm gar nicht mehr starten muss. Für das mobile Arbeiten ist das allerdings Gift. Zum einen laufen die Programme im Hintergrund. Warum das schlecht ist und wie man solche Programme stoppt wurde im vorigen Abschnitt beschrieben. Desktop-Suchmaschinen haben noch einen weiteren Nachteil: Damit eine Datei schnell gefunden wird, legt das Programm eine Index-Datei an. Dafür wird die Festplatte nach neuen Dateien gescannt. Der Vorgang nennt sich Indizieren und wird nur durchgeführt, wenn der Benutzer nicht am Rechner arbeitet. Lehnen Sie sich also während der Arbeit einmal zurück, arbeitet Ihr Computer weiter. Das mag zu Hause kein Problem sein, unterwegs ist der Akku allerdings ruck zuck leer.

Mit dem Systemkonfigurationsprogramm können Sie das automatische Starten von Programmen verhindern.
Vergrößern Mit dem Systemkonfigurationsprogramm können Sie das automatische Starten von Programmen verhindern.
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Office optimieren
Office-Programme nehmen dem Anwender viele Dinge ab, die oft vergessen werden ab. Wenn sie allerdings bei Office Optionen wie Automatisch speichern oder Automatische Rechtschreibprüfung aktiviert haben, sollten Sie diese beim mobilen Arbeiten deaktivieren. Der Grund: Wenn Office alle drei Minuten automatisch speichert, das Energiemanagement allerdings so eingestellt ist, dass die Festplatte nach fünf Minuten abschaltet, arbeitet das Laufwerk ständig. In diesem Fall nutzt das beste Energiemanagement nichts.

Richtige Pflege des Akkus
Neben richtigen Betriebssystemeinstellungen und den oben beschriebenen Energiesparmaßnahmen ist es auch wichtig, den Akku richtig zu pflegen. So empfehlen einige Notebook-Hersteller, die Kontakte des Akkus hin und wieder vorsichtig mit einem Alkohol getränkten Tuch zu reinigen.

Wer das Notebook längere Zeit nicht nutzt, sollte den Akku aus dem Gerät nehmen. In so einem Fall sollte er natürlich auch korrekt gelagert werden. Empfehlenswert ist eine Temperatur zwischen zehn und 30 Grad und eine relative Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent.

Innerhalb von drei Monaten verlieren Akkus etwa 80 Prozent ihrer Ladung. Nimmt man einen länger gelagerten Akku wieder in Betrieb, sollte man ihn erst einmal laden. Sie sollten den Akku allerdings nur dann laden, wenn Sie ihn wirklich brauchen. Moderne Lithium-Ionen-Akkus besitzen eine aktive Elektronik. Diese entlädt den Akku nach einer gewissen Zeit automatisch. Solche Akkus sollten etwa einmal im Jahr geladen werden, ansonsten kann der Akku zerstört werden. Litium-Ionen-Akkus soll man etwa 1000 Mal wieder aufladen können. Wenn Sie sich übrigens einen neuen Akku kaufen, hat dieser keineswegs die volle Kapazität. Erst nach ein paar Ladezyklen ist die volle Kapazität erreicht. (jp)

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