170462

Windows-Partitionen

02.08.2007 | 08:30 Uhr |

Partitionen unter Windows kennen zwei Dateisysteme: FAT32 und NTFS. Beide können Sie unter Linux einbinden, das unter Windows 2000/XP übliche NTFS-Dateisystem allerdings standardmäßig bislang nur lesend.

Möchten Sie Daten zwischen Windows und Linux austauschen, müssen Sie daher auf eine mit FAT/ FAT32 formatierte Partition zurückgreifen. NTFS-Partitionen binden Sie einfach mit den default-Optionen ein. Linux ergänzt dann automatisch die Option "ro", also "read only".

Damit Sie schreibend auf FAT32-Partitionen die übrigens unter Linux mit "vfat" ("virtual fat") bezeichnet werden zugreifen können, benötigen Sie die Option "umask=0002", die explizit jedem Benutzer erlaubt, dort Dateien zu speichern oder zu löschen.

Außerdem sollten Sie zusätzlich die Option "utf8=true" verwenden, um die Dateinamen und Inhalte der dort gespeicherten Dateien im korrekten Zeichensatz darzustellen. Daraus ergibt sich folgender "mount"-Befehl:

mount -t vfat noauto,users,umask=0002, utf8=true Dieser Befehl sorgt dafür, dass die Partition mit dem Typ ("-t") "vfat" beim System- start noch nicht eingebunden wird ("noauto"). Benutzer dürfen diese Partition aber jederzeit in das System ein- und aushängen ("users") sowie schreibend darauf zugreifen ("umask=0002"); der Zeichensatz wird Linuxkonform dargestellt ("utf8=true").

PC-WELT Marktplatz

170462