42594

Windows Firwall: Nobody is perfect

09.08.2004 | 16:19 Uhr |

Etwas Kritik muss sich Microsoft dennoch beim Thema "Windows Firewall" gefallen lassen. Auf dem Rechner installierte Programme können ungehindert nach außen kommunizieren und werden nicht aufgehalten. Nur wenn ein Programm versucht, einen neuen Port zu öffnen, schlägt die "Windows Firewall" Alarm und verlangt vom Anwender die Erlaubnis.

Damit bietet "Windows Firewall" keinen umfassenden Schutz. Einen ausführlichen Bericht hierzu finden Sie in PC-WELT 9/2004 ab Seite 12.

Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, der sollte zu Alternativen, wie beispielsweise Zone Labs greifen. Wer allerdings zu einer Alternative greift, der braucht auch die "Windows Firewall" nicht mehr.

Immerhin: Die Windows Firewall hat ihre Daseinsberechtigung und Microsoft hat viel Wert auf ihre einfache Verwendung gelegt. Gerade unerfahrene Anwender sind dadurch mit ihr besser als ohne sie geschützt. Und jeder zusätzliche Schutz ist zu begrüßen.

Sollten Sie das Service Pack 2 installieren, dann könnte es dazu kommen, dass einige bereits installierte Anwendungen nicht auf Anhieb funktionieren. Hier müssen Sie der Windows Firewall manuell auf die Sprünge helfen und das betreffende Programm in die Windows Firewall aufnehmen.

Die Windows Firewall rufen Sie entweder über das Sicherheitscenter oder über "Systemsteuerung, Windows Firewall" auf. Unter "Ausnahmen" können Sie das gewünschte Programm hinzufügen.

Es ist nicht auszuschließen, dass einige Programme künftig ihren Dienst verweigern. Die Entwickler hatten einige Monate Zeit, ihre Produkte an das Service Pack 2 anzupassen. Microsoft hatte sie mehrmals dazu aufgefordert. Letztendlich dienten auch die beiden RC-Testversionen diesem Zweck. Schauen Sie also beim Hersteller nach, ob er mittlerweile ein Update zum Download bereitgestellt hat.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
42594