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Windows 8: Diese Funktionen sind beim Windows-7-Nachfolger denkbar

19.07.2010 | 12:35 Uhr |

Mehr Virtualisierung

Bei Windows 7 lag der Hauptfokus der Entwickler darauf, einen möglichst schlanken Kernel zu entwickeln. So wurden alle tief in Windows verankerten Komponenten und Applikationen bei Windows 7 auf eigene Beine gestellt. Nur den Internet Explorer konnte oder wollte Microsoft nicht vom restlichen Windows heraustrennen.

Denkbar wäre, dass Microsoft bei Windows 8 noch einen Schritt weiter geht und neben einem schlanken Kernel für Applikationen auch Virtualisierungs-Technologien einsetzt. Jede Applikation könnte dann praktisch in einer Sandbox laufen und wäre damit völlig vom Betriebssystem abgeschottet. Google plant mit Google Chrome OS etwa ähnliches. Nur dass sich hier die Applikationen in einer Cloud-Umgebung befinden.

Cloud-Computing

Auch Microsoft ist auf dem Gebiet der "Cloud" sehr aktiv. Es würde daher nicht verwundern, wenn in Windows 8 derartige Cloud-Technologien integriert werden. Der Anwender könnte dann beispielsweise per Mausklick Daten in der Cloud ablegen und von jedem anderen PC darauf zugreifen. Oder man richtet sich einmal seinen Windows-8-Rechner ein, überträgt die Einstellungen in die Cloud und kann diese Einstellungen dann auf jeden anderen Windows-8-Rechner übertragen: Dank Gesichtserkennung holt sich Windows 8 die persönlichen Einstellungen des Users per Internet-Verbindung aus der Cloud und präsentiert dem User somit eine gewohnte Windows-Umgebung inklusive aller persönlichen Dokumente und häufig genutzer Applikationen. Beim Ausloggen werden alle veränderten Einstellungen und Dokumente wieder zurück in die Cloud gespeichert.

Schnellerer Systemstart

Bei Windows 7 hat Microsoft Fortschritte beim Booten des Rechners erzielt. Ein typischer Windows-7-Rechner ist in der Regel in weit unter einer Minute einsatzbereit. Bei Windows 8 könnte Microsoft die Startzeit nochmal drastisch verbessern, wenn der neue Auschalt-Modus hält, was bisher darüber zu lesen war. Dieser neue Ausschalt-Modus soll die Vorzüge des Energiesparmodus und des Kaltstarts miteinander kombinieren. So wäre es denkbar, dass ein Windows-8-Rechner bereits wenige Sekunden nach dem Start einsatzbereit ist oder zumindest einige Funktionen zur Verfügung stehen, die man häufig nutzt. So könnte man beispielsweise bereits im Internet surfen, wenn im Hintergrund der Rest des Rechners gestartet und auch der letzte benötigte Treiber geladen wird.

Nie mehr Neuinstallation

Auch bei Windows 7 gilt das Prinzip: Irgendwann ist eine Neuinstallation des Betriebssystems fällig, wobei alle auf der Festplatte gespeicherten Daten überschrieben werden. Windows 8 soll einen neuen Modus enthalten, der das Betriebssystem binnen weniger Sekunden wieder in den Urzustand versetzt, während alle User-Einstellungen, Dokumente und Applikationen unangetastet bleiben.

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