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Windows 7: Netzwerk herstellen

06.01.2010 | 10:16 Uhr | Christian Löbering, Hermann Apfelböck

3. Win-7-Einstiegstipp: So stellen Sie Netzverbindungen her
Nach der erfolgreichen Installation ist der erste Schritt meist die Konfiguration der Internet-Verbindung. Alle wesentlichen Netzwerkfunktionen sind in Windows 7 deutlich einfacher als bei XP und Vista.
DSL-Verbindung herstellen: Falls Sie eine kabelgebundene Netzwerkverbindung zu Ihrem DSL-Router verwenden, müssen Sie in der Regel gar nichts tun. Nach der Auswahl des Netzwerkstandorts bei der Installation hat Win 7 in der Regel schon alle nötigen Einstellungen getroffen. Sollten Sie keine Netzwerkverbindung erhalten, starten Sie die Netzwerkdiagnose. Das geht über „Start, Systemsteuerung, Netzwerkstatus und -aufgaben anzeigen, Beheben Sie Probleme“.
WLAN-Verbindung herstellen: Um eine drahtlose Netzwerkverbindung aufzubauen, öffnen Sie die Systemsteuerung und gehen auf „Netzwerk und Internet, Verbindung mit einem Netzwerk herstellen“. Wählen Sie dann aus der Liste eines der gefundenen WLAN-Netze aus, und klicken Sie auf „Verbinden“. Zuletzt geben Sie den Sicherheitsschlüssel dazu ein (WPA, WPA2 …) – und sind im Netz.
Heimnetzgruppe anlegen: Um eine Heimnetzgruppe anlegen zu können, müssen Sie bei der Installation als Netzwerkstandort „Heimnetzwerk“ gewählt haben. Ist dies der Fall, wählen Sie „Systemsteuerung, Heimnetzgruppen- und Freigabeoptionen auswählen“. Im nächsten Dialog klicken Sie auf „Heimnetzgruppe erstellen“. Danach wählen Sie die Medientypen, die Sie freigeben möchten, und erhalten einen Schritt weiter das 10-stellige Kennwort für den Zugang zur Heimnetzgruppe. Die Medientypen Musik, Bilder, Video und Dokumente beziehen sich dabei auf die gleichnamigen Bibliotheken.
Heimnetzgruppe erweitern und nutzen: Um weitere Win-7-PCs in die Heimnetzgruppe einzubinden, wählen Sie dort „Start, Systemsteuerung, Heimnetzgruppen und Freigabeoptionen auswählen“. Windows 7 erkennt eine bereits existierende Heimnetzgruppe, und Sie klicken auf „Jetzt beitreten“. Nun müssen Sie wieder festlegen, welche Medientypen Sie auf diesem PC freigeben möchten. Abschließend tragen Sie das zuvor auf dem anderen System erstellte Kennwort ein. Um auf die Freigaben anderer PCs zuzugreifen, öffnen Sie den Arbeitsplatz und wählen unter „Heimnetzwerk“ den entsprechenden PC.
Heimnetzgruppen ersparen die Vergabe von NTFS-Benutzerrechten. Dennoch lassen sich Ordner von der Freigabe ausschließen oder nur Leserechte erteilen. Klicken Sie dazu auf „Start“, und wählen Sie Ihren Benutzernamen, um Ihren persönlichen Ordner zu öffnen. Dann navigieren Sie im Explorer zu der Datei oder dem Ordner, markieren das Objekt und klappen in der Symbolleiste darüber das Menü „Freigeben für“ aus.

4. Win-7-Einstiegstipp: So reizen Sie Aero und Taskbar aus
Task- und Fensterverwaltung haben unter Win 7 bemerkenswert gewonnen.
Maus und Hotkeys: Das Ziehen von Fenstern an den rechten, linken und oberen Bildschirmrand zum Arrangieren der sichtbaren Tasks werden Sie nach kurzer Zeit nicht mehr missen wollen. Wesentlich ist dabei, dass sich Win 7 die Ausgangsgröße des Fensters merkt und sie beim Wegziehen von Rand automatisch wiederherstellt. Hotkeys mit der <Win>-Taste und den Cursortasten leisten dasselbe. Die Maus oder <Win>-<T> aktiviert die Symbole in der Taskbar und erlaubt ein bequemes Durchblättern der Vorschaubilder.
Taskbar bestücken: Jede Anwendung lässt sich nach Rechtsklick auf die EXE-Datei oder auf eine Verknüpfung an die Taskleiste anheften. Vorteile gegenüber den traditionellen Symbolleisten hat das Anheften auch wegen der Jump-Listen: Sie können Benutzerdateien an das Anwendungssymbol per Drag & Drop anheften, die Dateiliste per Rechtsklick anzeigen und die gewünschte Datei laden.
Auch ohne „Mouse over“ erkennen Sie laufende Tasks im Unterschied zu nicht gestarteten an der rechteckigen Umrandung. Um ein laufendes Programm in weiterer Instanz zu starten, klicken Sie mit gedrückter <Shift>-Taste auf das Taskbar-Symbol.
Infobereich anpassen: Nach Rechtsklick auf die Taskleiste und die Option „Eigenschaften“ lässt sich unter „Taskleiste, Infobereich“ die Symbolmenge im Systray auf das Wesentliche reduzieren.

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