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Windows 7 Highlitghts

15.07.2009 | 10:00 Uhr | Hermann Apfelböck

Vereinfachung für Home-User: Die Heimnetzgruppe verbindet unkompliziert.
Vergrößern Vereinfachung für Home-User: Die Heimnetzgruppe verbindet unkompliziert.
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3. Win-7-Highlight: Benutzerkontensteuerung nervt weniger
Unter Vista kennt die UAC nur zwei Stufen – ein oder aus. Die im Bild gezeigte moderate Stufe ist in Win 7 unter den Benutzerkonten leicht erreichbar, bietet ausreichende Sicherheit und nervt nicht allzusehr. Die Windows-Gemeinde begrüßt diese Verbesserung allerdings vielleicht zu überschwenglich: Wirklich detailliert konfigurieren lässt sich die UAC auch unter Windows 7 nicht. Es ist ihr nach wie vor nicht beizubringen, bestimmte Programme zu ignorieren und ohne bremsenden Dialog gewähren zu lassen.

Windows 7 bietet mehr Funktionen als Vista, stellt aber weniger Ansprüche an die Hardware.
Vergrößern Windows 7 bietet mehr Funktionen als Vista, stellt aber weniger Ansprüche an die Hardware.
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4. Win-7-Highlight: Das System ist in Sachen Hardware genügsam
Wichtige Pluspunkte gegenüber Vista sammelt Windows 7 nach wie vor durch relativ geringe Hardware-Anforderungen. Das alte XP kann es dabei zwar nicht erreichen, aber es taugt auch für ältere oder schwächere PCs. Insgesamt spart Win 7 im Vergleich zu Vista bei den Hardware-Komponenten RAM, CPU und Festplatte rund 20 Prozent ein. Eine 40-GB-Platte reicht für die Installation (Minimum sind etwa 20 GB). Mit 1 bis 1,5 GB RAM und einem Prozessor etwa ab Intel Pentium 4 lässt sich gut arbeiten. Wer auf Aero verzichten kann, benötigt nicht mal eine 3D-Grafikkarte.
Einfache Regel: Wo Vista läuft, läuft Win 7 allemal und besser. Wo XP mit Reserven läuft, kommt Win 7 ebenfalls in Betracht. Wenn Sie dies von Microsoft bestätigt haben wollen, können Sie Ihren PC mit dem „ Windows 7 Upgrade Advisor “ überprüfen. Das relative simple Tool prüft die fundamentalen Hardware-Voraussetzungen.

Zwei neue Zwischenstufen: Die UAC von Win 7 ist ein Fortschritt.
Vergrößern Zwei neue Zwischenstufen: Die UAC von Win 7 ist ein Fortschritt.
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5. Win-7-Highlight: Homegroups – eine neue Art Freigabe
Heimnetzgruppen (Homegroups) vereinfachen den Austausch von Bild-, Video- oder Musikdaten. Der Anwender braucht in der Regel keine Kenntnisse mehr über NTFS-Rechte und den Zusammenhang zwischen lokalen Benutzerrechten und den Freigabe-Berechtigungen im lokalen Netzwerk.
Eine Gruppe wird durch einen gemeinsamen Schlüssel mit 10 Zeichen verbunden. Außerdem ermöglicht die Heimnetzgruppe, die eigene Windows-Live-ID an das lokale Benutzerkonto zu koppeln und so die Homegroup zusätzlich auf ausgewählte Live-Benutzer auszuweiten.
Die Homegroup ist immer an den PC gebunden, nicht an einen einzelnen Benutzer. Gehört also ein Win-7-PC erst einmal zu einer Homegroup, können alle Benutzer des Rechners problemlos auf die freigegebenen Medien der anderen Rechner zugreifen.
Es gibt aber auch Argumente gegen die Homegroups: Die neue Freigabe-Methode setzt derzeit Windows 7 auf allen beteiligten Rechnern voraus. Für Vista wird die Komponente zwar voraussichtlich als Update nachgeliefert, Windows XP aber bleibt außen vor.
Die Freigaben orientieren sich an den Windows-7-Bibliotheken, ohne dies explizit zu verdeutlichen. Der Anwender kann nur schwer erkennen, wo genau er eigentlich etwas freigibt. Ferner stülpt die Homegroup dem System der NTFS-Benutzerrechte ein weiteres Konzept über und erhöht damit die Komplexität – Kritiker befürchten daher auch neue Risiken.

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