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Windows 10: Neues Snap-in für Fenster

17.04.2015 | 11:24 Uhr |

Der neue Snap-in-Assistent in Windows 10 bringt bis zu vier größenveränderbare App-Fenster nebeneinander auf den Schirm.

Eine kleine, aber feine Verbesserung hat Microsoft beim Fenster-Management in Windows 10 eingebaut: Ab sofort lassen sich bis zu vier geöffnete App-Fenster durch Einschnappen am Bildschirmrand (Snap-in) nicht mehr nur horizontal, sondern auch horizontal und vertikal nebeneinander darstellen, ohne dass es dabei zu Überlappungen kommt. Der neue Snap-in-Assistent hilft Ihnen bei der Fensterauswahl. Einen großen Bildschirm mit entsprechend hoher Auflösung vorausgesetzt, ist der Fensterinhalt der Apps danach vollständig sichtbar. So kann man die verfügbare Bildschirmfläche schnell und flexibel mit Apps belegen.

Snap-in-Assistent (rechts im Bild): Er schlägt Fenster zum Andocken vor.
Vergrößern Snap-in-Assistent (rechts im Bild): Er schlägt Fenster zum Andocken vor.

Fenster bequem andocken

Zum Snappen, also Andocken eines Fensters, klicken Sie mit der linken Maustaste oben in die Leiste eines Fensters und halten die Maustaste gedrückt, währen Sie das Fenster in eine der vier Bildschirmecken bewegen. Nun erscheint ein transparenter Rahmen, der die neue Platzierung des Fensters auf dem Desktop anzeigt. Sobald Sie die Maustaste loslassen, nimmt das Fenster die zuvor angezeigte Position ein. Sie können ein Fenster auch ohne auf die Vorschau zu achten in eine der Ecken schubsen – Windows passt die Fenstergröße dann automatisch an die neue Wunschposition an. All diese Funktionen stehen Ihnen so auch in Windows 7 und 8 zur Verfügung.

Nun aber kommt der neue Snap-in-Assistent von Windows 10 zum Einsatz: Sobald Sie ein Fenster an seiner neuen Position andocken, zeigt Windows 10 eine Miniaturvorschau weiterer Fenster an, die sich durch Anklicken oder Antippen bequem daneben anordnen lassen. Weil Windows 10 dabei nicht nur die Fenster des aktuellen Desktops, sondern auch Fenster auf weiteren virtuellen Desktops berücksichtigt, kann man dadurch seine Arbeitsumgebung nach kurzer Eingewöhnung blitzschnell an neue Bedürfnisse anpassen.

Wer vom neuen Snap-in profitiert

Nützlich ist die neue gleichzeitige Darstellung von vier Apps über- und nebeneinander vor allem für Anwender mit einem großen Bildschirm und hoher Monitorauflösung. Auch Nutzer mit zwei Bildschirmen (Dual-Monitor-Betrieb) profitieren vom neuen Snap-in-Manager.

Bequemer Fensterwechsel: Diese Vorschau liefert der Hotkey Windows+Tab.
Vergrößern Bequemer Fensterwechsel: Diese Vorschau liefert der Hotkey Windows+Tab.

Hintergrund: Seit Windows 8.1 lassen sich Apps nicht nur bildschirmfüllend, sondern auch im Fenster ausführen, dessen Größe sich bei Bedarf wie ein herkömmliches Anwendungsfenster verändern lässt. Damit hat Microsoft einen schwerwiegenden Designfehler in aus Windows 8 korrigiert, denn durch die stets bildschirmfüllende Darstellung wirkten Apps auf großen Bildschirmen wenig elegant. In Windows 10 verfeinert Microsoft nun die Fensterhandhabung.

Windows 10: Details zu allen Funktionen

Microsoft hat einen konkreteren Erscheinungstermin für Windows 10 bekannt gegeben. Demnach soll das Betriebssystem bereits im Sommer 2015 erscheinen. Außerdem soll Windows 10 rund 6,6 GB weniger Speicherplatz benötigen als sein Vorgänger. Mit der Funktion Windows Hello will Microsoft dank Biometrie zudem Passwörter überflüssig machen. Mehr Infos gibt's in diesem Video.

Galerie: Windows 10 Technical Preview ausprobiert

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