Baer vertritt eine radikalere Haltung gegen Microsoft. "Es reicht nicht, dem Monopolist zu sagen: `Sei ab heute brav`." Dieses Urteil lasse Microsoft all die Vorteile, die es aus seinem bisherigen, illegalen Monopol-Verhalten gezogen habe.

Bear plädiert für eine Änderung der Unternehmensstruktur - allerdings gibt er keine Informationen darüber, wie das im Detail aussehen könnte. Er legt den Schwerpunkt auf Bestrafung für bisheriges Verhalten: "Wenn der Richter entscheidet, daß das bisherige Vorgehen illegal war, dann sollte Microsoft dafür bezahlen." Alle Unternehmen, die mit dem Gedanken spielen, auf einem Gebiet die Monopolistenrolle zu übernehmen, würden dadurch abgeschreckt.

William Baer ist ehemaliger Direktor bei der Kartellbehörde

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