41994

Wiederkehrende Suchaufgaben per URL

Viele Anwender suchen immer wieder nach denselben Begriffen, beispielsweise in unterschiedlichen Ländern. Hierfür lässt sich das lange URL-Ungetüm nutzen, das erscheint, wenn Sie einen Suchbegriff in Google eingegeben und auf den Such-Button geklickt haben. Denn daraufhin ändert sich die Google-URL im Browser-Adressfeld, und es erscheint eine kompliziert wirkende URL, die eine Reihe von Parametern enthält.

Für die Phrasensuche nach „Windows XP“ etwa: http://www.google.de/search?num=100 &hl=de&as_qdr=m1&%22&q=Windows+XP%22. Möchten Sie diese Suche später wiederholen, so speichern Sie die URL einfach unter Ihren Favoriten oder senden sie per Mail.

Der Vorteil dieser Methode gegenüber einer erneuten Suche mit Ihrem Suchbegriff: Sie können die Suche ganz einfach anpassen, indem Sie die in der URL enthaltenen Parameter ändern. Dazu müssen Sie Folgendes wissen: Die einzelnen Parameter werden jeweils durch ein „&“ voneinander getrennt. Im Beispiel gibt es also vier Parameter. Die übergebenen Werte stehen hinter dem „=“-Zeichen. Den Suchbegriff „Windows XP“ finden Sie ganz am Schluss, umgeben von dem Parameter „%22“. Das URLcodierte Zeichen „%22“ steht für die Anführungszeichen der Phrasensuche.

Google setzt bestimmte Parameter automatisch, zum Beispiel „hl=de“ für die zu verwendende Sprache Deutsch. Zu Experimentierzwecken können Sie – anstelle von „de“ – „fr“ oder „en“ eingeben. „num=“ steuert, wie viele Suchergebnisse auf einer Ergebnisseite zu sehen sind – Google akzeptiert hier eine Zahl zwischen 1 und 100. Mit „as_qdr=m<x>“ bestimmen Sie, wie alt die Suchergebnisse maximal sein dürfen.

PC-WELT Marktplatz

0 Kommentare zu diesem Artikel
41994