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Wiederhergestellte Dateien richtig zuordnen

PROBLEM: Wenn Microsofts Standard-Reparatur-Tool Scandisk Fehler im Dateisystem beseitigt, hinterlässt es in der Regel im Hauptverzeichnis eine Reihe von Dateien mit den Namen FILE0000.CHK, FILE0001.CHK und so weiter. Beim Öffnen mit einem Editor sehen Sie allerdings meist nur Datensalat. Sie würden nun gerne wissen, um welche Daten es sich handelt und ob Sie deren Inhalte noch benötigen.

LÖSUNG: In den CHK-Dateien finden Sie Cluster-Inhalte kaputter Dateien. Anhand charakteristischer Merkmale können Sie auch dann den Typ einer Datei erkennen, wenn der Dateiname verloren ging. Öffnen Sie die CHK-Datei zunächst mit einem Editor. Am Datei-Anfang erkennen Sie den ursprünglichen Dateityp - einige Beispiele:

JFIF JPG-Bild

GIF89 GIF-Bild

BM BMP-Bild

II TIF-Bild

RIFF WAV-Sound

MThd Midi-Sound

PK ZIP-Datei

MZ Programmdatei

Bei vielen Dateien besteht der Header aus nicht druckbaren Zeichen. So beginnen PCX-Bilder stets mit dem Hexadezimalwert "0A", MS-Office-Dateien mit Hex "D0".

Benennen Sie die CHK-Datei im Explorer mit der Taste undlt;F2undgt; um, und geben Sie ihr dabei die Namensendung, die ihrem Typ entspricht - also GIF für GIF-Bilder, DOC für Word-Dateien, XLS für Excel-Dateien und so weiter. Dass Sie eine Datei identifizieren und umbenennen können, bedeutet allerdings noch nicht, dass sie dadurch brauchbar wird. Eventuell konnte Scandisk nämlich nur ein oder zwei Cluster wiederherstellen, nicht aber die ganze Datei. - akr

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