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Wie skrupellos ist Internet-Imperator Zuckerberg?

07.04.2011 | 10:15 Uhr |

Glaubt man ehemaligen Weggefährten, hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Skrupellosigkeit eines Imperators und wurde so zum Multimilliardär. Das behaupten zumindest Tyler und Cameron Winklevoss. Die Zwillinge hatten Ende 2003 ihren Mitstudenten Zuckerberg beauftragt, das Dating-Portal „Harvard Connection“ zu Ende zu programmieren. Sie übermittelten ihm auch ihren Business-Plan. Zuckerberg erkannte das Potential der Idee und meldete daraufhin lieber eine eigene Internetseite an –„thefacebook.com“. In einer E-Mail an einen Freund schrieb er damals: „Da macht schon jemand eine Dating-Seite. Aber sie haben einen Fehler gemacht, haha. Sie haben mich gebeten, es für sie zu machen. Also werde ich es herauszögern, bis die Facebook-Sache herauskommt.“

Dieser ungewöhnliche Hintergrund und der folgende weltweite Blitzstart lieferten genug Stoff für einen Kinofilm: „The Social Network“. Fortsetzung nicht ausgeschlossen: Denn der Krieg hinter den Kulissen beschäftigt die Akteure bis heute in der realen Welt. Zwar hatten die Winklevoss-Zwillinge nach einem außergerichtlichen Vergleich rund 65 Millionen Dollar in bar und Aktienoptionen herausgehandelt. Doch klagten sie später erneut. Der wahrscheinlichste Grund: Erst nach der ersten Einigung hat Facebook erstmalig Zahlen zu Umsatz und Gewinn veröffentlicht. Die zeigten, dass das Freunde-Netzwerk wesentlich profitabler ist, als bisher auch von Experten angenommen.

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