Voice over IP bedeutet in der wörtlichen Übersetzung „Sprache über das Internet- Protokoll“. Konkret heißt das, dass zunächst die Sprache im Computer digitalisiert in einzelne Pakete zerlegt wird und diese anschließend über das gewöhnliche Internet-Protokoll (IP) übertragen werden. Die Gegenstelle setzt die Pakete wieder zu- sammen und wandelt sie in Sprache um.

Um die Datenpakete möglichst klein zu halten und eine schnelle, störungsfreie Übertragung zu erreichen, kommen spezielle Codecs zum Einsatz. Ähnlich wie bei MP3-Dateien reduzieren dann verschiedene Techniken die Datenmenge.

Je nach eingesetztem Codec gehen dabei mehr oder weniger Daten verloren, was sich wiederum in einer besseren oder schlechteren Sprachqualität bemerkbar macht. Die meisten Voice-over-IP-Clients bieten eine größere Auswahl an Codecs an. Sie können dann den geeigneten Codec für die Kapazität Ihres persönlichen Internet-Zugangs auswählen.

Über das SIP-Protokoll lassen sich neben Sprachdaten auch andere Informationen übertragen. So unterstützen einige Clients bereits zusätzlich Instant Messaging oder Bildtelefonie. Haben Sie beispielsweise eine Webcam an Ihren Computer angeschlossen, kann Ihr Gesprächspartner während des Telefonats auch ein Bild von Ihnen auf seinem Monitor sehen.

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