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Wichtige Daten sichern

30.07.2014 | 11:20 Uhr | Christian Löbering, Thorsten Eggeling

6.) Treiber aktualisieren
Auch bei den Gerätetreibern sollten Sie hin und wieder mal nachsehen, ob es nicht neue Versionen mit Bugfixes oder gar neuen Funktionen gibt. Am einfachsten geht das mit dem Tool Slimdrivers. Um es zu starten, klicken Sie auf „PC aktualisieren, Treiber-Updates installieren“ und dann auf „Start Scan“. Das Programm prüft dann die installierten Treiber und sieht in der eigenen Online-Datenbank nach, ob neue Versionen vorliegen. Klicken Sie in der Ergebnisliste auf „Download starten“, um den neuen Treiber für das jeweilige Gerät herunterzuladen und zu installieren.

Bevor das Tool neue Treiber installiert, legt es eine Sicherung der bisherigen an. So können Sie später im Falle von Problemen über die Schaltfläche „Restore“ den vorherigen Zustand wiederherstellen.

7.) Wichtige Daten sichern
Zu den notwendigen, aber auch besonders lästigen Arbeiten am PC gehört die regelmäßige Datensicherung. Oberste Priorität sollten dabei die persönlichen Daten haben, also etwa Dokumente, Musikdateien und Fotos, aber auch gekaufte Software und die zugehörigen Produktschlüssel. Windows und die installierte Software lassen sich relativ schnell wieder einrichten. Selbsterstellte Dateien sind jedoch beispielsweise bei einem Defekt der Festplatte unwiederbringlich verloren. In der Rubrik „PC sichern“ finden Sie alle nötigen Werkzeuge.

Mit dem Programm Toucan aus dem Windows-Service-Center sichern Sie nach einer Erstkonfiguration vollautomatisch Ihre wichtigsten Dateien.
Vergrößern Mit dem Programm Toucan aus dem Windows-Service-Center sichern Sie nach einer Erstkonfiguration vollautomatisch Ihre wichtigsten Dateien.

Eigene Dateien sichern: Klicken Sie zuerst auf „Backup konfigurieren und starten“. Damit starten Sie das Backup-Tool Toucan. Auf der Registerkarte „Backup“ wählen Sie in der linken Spalte den Ordner, den Sie sichern möchten, in Windows 7 beispielsweise den Ordner „Documents“ in Ihrem Benutzerprofil unter „C:\Users“. Dabei handelt es sich um den Ordner „Dokumente“, den Sie im Windows-Explorer standardmäßig unter „Bibliotheken“ finden. Klicken Sie auf das grüne „+“ in der Mitte, um den Ordner in die rechte Spalte zu übertragen. Dann klicken Sie unter „Backup Ort“ auf „...“ und wählen einen Zielordner für die Sicherung – etwa eine externe Festplatte oder ein Netzlaufwerk. Vergessen Sie nicht den abschließenden Backslash „\“ am Ende des Ordnerpfades, sonst klappt die Sicherung nicht. Danach wählen Sie unter „Typ“ die Option „differenziell“. Zuletzt klicken Sie oben auf das Diskettensymbol, geben dem Backup-Job einen Namen und speichern ihn. Mit einem Klick auf „Run“ starten Sie die Sicherung. Schließen Sie danach das Programm. Im Windows-Service-Center wählen Sie jetzt unter „Eigene Dateien sichern“ den eben erstellten Backup-Job aus. Setzen Sie dann bei der „1-Klick-Wartung“ ein Häkchen vor „Eigene Dateien sichern“, um die Sicherung in Zukunft zeitgesteuert und automatisch vorzunehmen.

Die besten kostenlosen Backup-Tools

Dateien automatisch abgleichen:

in Backup in regelmäßigen Intervallen ist sinnvoll, bewahrt aber nicht in jedem Fall vor Datenverlust. Denn gerade erst geänderte Dateien werden dabei nicht erfasst. Für mehr Sicherheit sollten Sie daher Ordner mit wichtigen Dateien, in denen Sie häufig Dokumente ändern oder neue Dateien erstellen, mit einem Backup-Ordner synchronisieren. Dazu gehen Sie im PC-WELT-Windows-Service-Center auf „PC sichern, Ordner synchronisieren“. Es startet das Tool DSynchronize. Unter „Quellpfade“ geben Sie über das Kontextmenü „Neu hinzufügen“ die Ordner an, deren Inhalt Sie sichern wollen, und unter „Zielpfade“ das Zielverzeichnis auf einer externen Festplatte oder einem Netzwerklaufwerk. Klicken Sie dann auf „Synchronisieren“. Um die Aufgabe zu automatisieren, setzen Sie Häkchen vor „Autostart“ und „Setze den Timer“. Wählen Sie dann eine Option, etwa „Synchronisiere alle“ und dahinter das gewünschte Zeitintervall. Sie können auch „Echtzeit sync“ aktivieren. Das Tool sichert dann alle Dateien sofort nach einer Änderung. Aber Vorsicht: Beim Synchronisieren löscht das Tool auch Dateien im Zielordner, die Sie im Quellverzeichnis gelöscht haben. Wenn Sie das ändern wollen, setzen Sie ein Häkchen vor „Lösche keine Dateien“.
Backup der Registry: In der Windows-Registrierdatenbank sind alle Einstellungen von Hard- und Software gespeichert. Sollten hier Fehler auftreten, ist es gut, ein Backup zur Hand zu haben. Über „PC sichern, Registry sichern“ legen Sie es an und speichern es bei Bedarf über „Registry wiederherstellen“ wieder zurück. Über die 1-Klick-Wartung lässt sich das Registry-Backup automatisch durchführen.

Wiederherstellungspunkte nutzen: Mindestens täglich und vor größeren Änderungen, etwa bei der Installation von Treibern oder Updates, erstellt Windows einen Wiederherstellungspunkt. Mit den darin gespeicherten Daten lässt sich der vorherige Zustand wiederherstellen. Über „PC sichern, Wiederherstellungspunkt anlegen“ erstellen Sie eine Sicherung. Um den gesicherten Systemzustand wiederherzustellen, klicken Sie auf „Wiederherstellungspunkt zurückschreiben“ und folgen dem Assistenten.

Achtung: Wiederherstellungspunkte können kein Backup ersetzen. Die gesicherten Daten liegen auf der Systemfestplatte und sind verloren, wenn diese ausfällt.

Kompletten PC sichern: Wenn Sie lieber die gesamte Festplatte beziehungsweise die Windows-Partition sichern möchten, verwenden Sie „PC sichern, Image Backup durchführen“. Beim ersten Aufruf wird das englischsprachige Sicherungs-Tool Macrium Reflect installiert. Wenn Sie später erneut auf die Schaltfläche klicken, wird das Tool gestartet. Im Hauptfenster markieren Sie dann die Festplatte, die Sie komplett – oder einzelne Partitionen darauf – sichern oder auf einen anderen Datenträger kopieren möchten. Zum Sichern klicken Sie dann auf „Image this disk...“. Zum Kopieren wählen Sie „Clone this Disk“.

Im folgenden Fenster setzen Sie einen Haken bei der Festplatte oder Partition, die gesichert werden soll. Bei einer Image-Sicherung wählen Sie unter „Destination“ hinter „Folder“ ein Backup-Ziel und klicken auf „Next, Finish“, um das Backup zu starten.

Im Falle einer 1-zu-1-Kopie klicken Sie unten auf „Select a disk to clone to ...“, wählen eine Festplatte aus und folgen den Anweisungen des Assistenten. Achtung: Der gesamte Inhalt der Zielpartition wird bei diesem Vorgang gelöscht.

45 praktische System-Tools für Ihren PC

8.) Hardware prüfen
Unter „System Tools“ finden Sie noch einige Werkzeuge, die Ihnen bei der Analyse und beim Aufspüren von Fehlern helfen. Hinter „Hardware analysieren“ verbirgt sich ein Tool, das Ihnen Auskunft über die Hardware in Ihrem PC gibt. „Festplatten prüfen“ informiert Sie über die SMART-Werte (Self-Monitoring, Analysis and Reporting Technology) und damit über den Zustand der Festplatten. „Systembenchmark durchführen“ testet die Leistungsfähigkeit des PCs, und mit „Systemleistung überwachen“ lassen Sie sich die laufenden Prozesse anzeigen.


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