1787576

Der große PC-Sicherheits-Check: WLAN-Check

12.03.2018 | 08:00 Uhr | Arne Arnold

WLAN-Check

Verwenden Sie für die Verschlüsselung möglichst den WPA2-Standard mit AES- beziehungsweise CCMP-Algorithmus.
Vergrößern Verwenden Sie für die Verschlüsselung möglichst den WPA2-Standard mit AES- beziehungsweise CCMP-Algorithmus.

Die Funkvernetzung hat den Vorteil, dass man innerhalb eines gewissen Radius überall eine Internet-Verbindung aufbauen kann, ohne erst ein Kabel legen zu müssen. Davon profitieren vor allem Mobilgeräte wie Smartphones oder Tablets. Auf der anderen Seite eröffnet ein WLAN Hackern aber auch die Möglichkeit, unbemerkt auf ein fremdes Netzwerk und die darin eingebundenen Computer zuzugreifen oder unter fremder IP-Kennung zu surfen. Um das zu verhindern, sollten Sie Ihr Netz mit einigen Maßnahmen sichern:

- Die Netzwerksignale müssen verschlüsselt werden, das wurde sogar in einem Urteil des BGH festgestellt. Falls alle Ihre Geräte diesen Standard unterstützen, verwenden Sie „WPA2“ beziehungsweise „WPA2-PSK“ mit der Verschlüsselung „AES“ (die bei den Fritzbox-Routern „CCMP“ heißt). Die zweitbeste Option ist die Einstellung „WPA+WPA2“. Die Verschlüsselung mit dem alten WEP-Standard hingegen ist unsicher. Falls ein Gerät nur diesen Standard unterstützt, sollten Sie es entweder austauschen oder nicht mehr per Funk ins Netzwerk lassen.

- Wählen Sie für Ihr Netzwerk ein sicheres Passwort und verwenden Sie dazu einen der oben beschriebenen Generatoren, etwa http://www.browsercheck.pcwelt.de/wlan-key-generator . Das Kennwort darf bis zu 63 Zeichen lang sein, Sie können ruhig das Maximum ausschöpfen. Das Passwort muss bei jedem Gerät nur einmal eingegeben werden und bleibt anschließend darin gespeichert.

- Ändern Sie das Standard-Passwort Ihres Routers, um seine Einstellungen zu sichern, und geben Sie, falls möglich, einen neuen Benutzernamen ein.

- Ändern Sie die SSID Ihres Netzwerks so, dass der Name keine Rückschlüsse auf den Typ Ihres Routers oder auf Sie zulässt.

- Installieren Sie angebotene Firmware-Updates und schalten Sie Ihren Router ab, wenn Sie längere Zeit abwesend sind, also etwa während eines Urlaubs.

PC-WELT Marktplatz

1787576