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Weshalb Microsoft versteckte Funktionen integriert hat

22.05.2010 | 10:11 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Windows 7 Chef-Entwickler Steven Sinofsky
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Auf den Gott-Modus in Windows 7 stießen Blogger mehr oder weniger per Zufall. Windows-7-Chefentwickler Steven Sinofsky erklärte nach der Entdeckung, dass die Windows-7-Entwickler während der Entwicklung von Windows 7 viele solcher geheimen und undokumentierten Funktionen integriert hätten.

Der Grund: Die Entwickler wollten sich dadurch einen schnelleren und direkteren Zugriff zu allen Funktionen verschaffen. Die Bezeichnung "Gott Modus", so Sinofsky, habe man bei Microsoft intern aber nie genutzt. Die Bezeichnung "Gott Modus" sei eine Erfindung der Blogger, die die versteckten Funktionen entdeckt haben.

Laut Sinofsky ist {ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C} nur eine der vielen Textfolgen, über die sich versteckte Funktionen freischalten lassen. Insgesamt hätten die Entwickler über ein Dutzend solcher Textfolgen in Windows 7 versteckt.

Viele weitere Gott Modi in Windows 7 versteckt

Dem US-Dienst Cnet hat Windows-7-Chefentwickler Steven Sinofsky weitere Strings verraten, durch die versteckte Funktionen in Windows 7 freigeschaltet werden. Um diese zu aktivieren, muss - wie bereits beschrieben - ein neuer Ordner angelegt werden und dann nach dem Schema "pcw.{String}" (ohne Anführungsstriche) aktiviert werden.

Wenn Sie beispielsweise einen Ordner erstellen und diesen in "Funktion.{00C6D95F-329C-409a-81D7-C46C66EA7F33}" umbenennen, dann erhalten Sie künftig über diesen Ordner direkten Zugriff auf die Funktion "Standardaufenthaltsort eingeben". Den Standardaufenthaltsort nutzt Windows 7 immer dann, wenn sich kein Ortungssensor (etwa GPS-Empfänger) im System befindet, um Programmen den momentan Standort mitzuteilen.

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