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Wenn der Bluescreen zweimal klingelt...

29.12.2011 | 11:46 Uhr |

In einem Moment arbeiten Sie noch an einer wichtigen Präsentation, im nächsten starren Sie auf einem Bluescreen statt auf Diagramme und Fakten. Wenn Ihnen das hin und wieder passiert, ist der Ablauf meist der folgende: ein bisschen fluchen, neu starten und mit der Arbeit weitermachen. Kommt es hingegen regelmäßig zum Bluescreen, haben Sie ein Problem, das dringend einer Lösung bedarf.

Windows 7 legt eine Datenbank mit solchen "Stop Errors" an. Um die einzusehen und eventuell dahinter zu kommen, was den Bluescreen verursacht, laden Sie sich BlueScreen View herunter. Das Programm ist kostenlos und portabel, das heißt, Sie können es ohne vorherige Installation starten. BlueScreen View zeigt Ihnen, welche Treiber zum Zeitpunkt des Absturzes aktiv liefen und hebt die wahrscheinlichsten Verursacher farbig hervor. Achten Sie vor allem auf Treiber, die bei mehreren Abstürzen involviert waren. Diese sollten Sie unbedingt einmal updaten.

Apropos Update: grundsätzlich sollten Sie immer dafür sorgen, dass alle Ihre Treiber auf dem neuesten Stand sind. Kostenlose Programme wie  Secunia PSI machen das Prozedere einfach. Sie scannen Windows auf veraltete Software, zeigen diese in einer Liste an und bieten gleichzeitig die Möglichkeit, sie direkt zu aktualisieren.

Regelmäßige Bluescreens können auch ein Zeichen für Hardware-Probleme sein, allen voran beschädigter Arbeitsspeicher. Zwar besitzt Windows 7 sein eigenes Speicher-Diagnose-Programm, empfehlenswert ist aber auch die eigenständige Software Memtest 86+ . Sie können das Programm wahlweise als .iso-Datei herunterladen und damit eine bootfähige Disk erstellen, oder als Standard-.exe-Datei. Letztere installiert die Software und ihr bootfähiges System auf einen Flash-Speicher.

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