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Wenn Platz zählt: Miniatur-Kassetten für kleine Kameras

Mit dem neuen Kassettenformat MicroMV macht Sony einen weiteren Schritt in Richtung Miniaturisierung. Aufgrund der briefmarkengroßen Mini-Kassetten können Micro-MV-Kameras -etwa die DCR-IP 220 -extrem klein und leicht sein. Dadurch sind Kameras mit Micro-MV besonders interessant, wenn Sie einen möglichst kompakten und tragbaren Camcorder suchen, der unterwegs immer mit dabei ist.

Bis zu 60 Minuten digitales Videomaterial passen auf eine Micro-MV. Einen völlig anderen Weg mit hohem Nutzen für PC-Anwender geht Hitachi mit seinem DVD-Cam-Konzept. Die Vertreter dieser Kameragattung zeichnen das digitale Videosignal auf wiederbeschreibbaren DVD-RAM-Scheiben oder einmal beschreibbare DVD-Rs auf.

Im Kompressionsformat MPEG 2 finden in der höchsten Qualitätsstufe 40 Minuten und in Standardqualität 120 Minuten Videofilm auf einer DVD Platz. Die bespielten DVD-RAMs lassen sich allerdings nicht in handelsüblichen DVD-Laufwerken oder Playern abspielen.

Anders verhält es sich mit den DVD-Rs: Die neueste Generation der DVD-Cams kann DVD-Rs bespielen, die sich ohne Probleme in den meisten Stand-alone-DVD-Playern und integrierten DVD-Laufwerken von PCs abspielen lassen. Die Nachteile dieser Technologie: die vergleichsweise teuren Medien und das höhere Gewicht der Kamera.

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