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Weniger Ärger mit Fake-Suchergebnissen

01.03.2009 | 10:11 Uhr |

Tatsache ist: Trotz aller Bemühungen, die Ranking-Software im Detail zu verbessern, kann Google das Problem mit den irrelevanten Fundstellen bislang nicht vollständig aus der Welt schaffen. Sie als Anwender können jedoch das Ihre zu einer erfolgreichen Suche bei Google beitragen.

Zum einen sollten Sie bei der Eingabe der Suchbegriffe darauf achten, dass diese möglichst konkret sind. Wenn Sie beispielsweise einen Gebrauchtwagen erwerben möchten, geben Sie besser einzelne Modellbezeichnungen ein als einen Überbegriff wie „Gebrauchtauto“. Zum anderen sollten Sie in der Trefferliste nicht einfach unbesehen auf die werbefinanzierten Top-Links klicken, sondern die in die Irre führenden Fundstellen aussortieren. Diese lassen sich häufig an der angegebenen Internet-Adresse oder am zusätzlich angezeigten Text erkennen. Ein Indiz für einen Link auf eine reine Portalseite ist beispielsweise eine wenig aussagekräftige Ziel-URL wie www.goto-onlineauktionen.de oder www.versand-preiswert.de. In solchen Fällen springen Sie am besten gleich zum nächsten Treffer der angezeigten Fundstellen.

Ein schwacher Trost: Zweifelsohne ist es ärgerlich, wenn Sie erst über eine oder mehrere Pseudo-Seiten zur gewünschten Zieladresse gelangen. Die Weiterleitung von der zwischengeschalteten Pseudo-Website auf die Website eines Online-Shops bedeutet jedoch für Sie als Anwender im Falle eines Kaufes keinen preislichen Nachteil. Denn Sie bezahlen trotz der Geschäftemacherei dasselbe, ob Sie nun direkt über die Web-Adresse oder über eine Portalseite zum Shop gelangen.

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