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Weitere Möglichkeiten zum Browser-Tuning

29.10.2012 | 12:39 Uhr |

Firefox-Tuning: about:config zeigt mit dem Filter „network.http“ die Verbindungseinstellungen. Wer mit den einzelnen Optionen überfordert ist, kann die Optimierung der Fasterfox-Erweiterung überlassen.
Vergrößern Firefox-Tuning: about:config zeigt mit dem Filter „network.http“ die Verbindungseinstellungen. Wer mit den einzelnen Optionen überfordert ist, kann die Optimierung der Fasterfox-Erweiterung überlassen.

Firefox (und Chrome) mit Fastest Fox

Fastest Fox erhöht nicht die Browser-Leistung. Sie surfen aber schneller, weil zahlreiche Klicks wegfallen.

Nach der Installation richten Sie Fastest Fox unter  about:addons und „Einstellungen“ individuell ein. Ein Highlight bietet die Funktion „Endlose Seiten“, die Folgeseiten unter Google automatisch nachlädt. Sie müssen nur noch scrollen, der lästige Klick auf „Weiter“ entfällt. Außerdem erkennt Fastest Fox URLs, die der Seitenbetreiber nur als Text anbietet. Das Angebot der „Sprechblase“, die zu markierten Worten die Suche in weiteren Sites wie Wikipedia oder Bing anbietet, lässt sich auch genau einrichten. Fastest Chrome für den Google-Browser ist funktional weitgehend identisch mit Fastest Fox.

Besser surfen mit cleveren Chrome-Erweiterungen

Chrome: Erweiterungen verwalten

Der Erweiterungsmanager von Chrome orientiert sich an Firefox. Auch dieser bietet Konfigurieren, Deaktivieren und Löschen von Add-ons sowie einen Link zum Chrome Store ( http://chrome.google.com/webstore ).

Der schnellste Weg zum Add-ons-Manager ist die Eingabe von about:extensions in der Adresszeile. Auf der Seite „Erweiterungen“ können Sie diese mit einem Klick auf „Aktiviert“ abschalten. Das Papierkorbsymbol zum Löschen erscheint erst dann, wenn eine Erweiterung mit der Maus (Hover) markiert ist. Am untersten Ende der Liste kommen Sie über den Link „Weitere Erweiterungen herunterladen“ zu Googles Browser-Erweiterungen. Zu den Browser-Plug-ins gelangen Sie mittels  about:plugins. Auch diese lassen sich „Deaktivieren“, so beispielsweise, wenn Sie das „Google Earth Plugin“ nie benutzen.

Chrome: Interne URLs als Lesezeichen

Chrome zeigt im Menü (Schraubenschlüssel) nicht alles, was er kann. Daher gibt es Erweiterungen wie Chrome Access, die einen Teil der Möglichkeiten als Dropdown-Menü anbieten. Das geht aber besser und vollständiger.

Geben Sie dazu in der Adresszeile chrome://chrome-urls ein. Sie erhalten dann eine stattliche Liste von internen Funktionen. Für die meisten hat Google eine Firefox-analoge Umleitung eingebaut – etwa  about:history für „chrome://history“. Um schnell Zugriff auf wichtige Funktionen wie „chrome://plug-ins“ zu erhalten, legen Sie auf der Lesezeichenleiste einen neuen Ordner „Chrome“ an. Dort speichern Sie die wesentlichen URLs.

Chrome: Flags und Startoptionen

Die unter chrome://chrome-urls angebotenen Funktionen enthalten nicht nur detaillierte Verbindungsanalysen, sondern auch Tuning-Optionen. Vor allem unter „chrome://flags“ lässt sich Chrome beschleunigen, indem Sie GPU-Einstellungen aktivieren und Sicherheitsfunktionen abschalten. Diese Experimente können aber zu Instabilität und Abstürzen führen.

Sie bringen Chrome auch bei schwerwiegenden Problemen zum Laufen. Chrome hört auf Hunderte von Startparametern, die für jedes Problem eine Antwort bieten. Eine ausführliche Liste finden Sie unter http://goo.gl/0azd . Mit einigen --disable-Schaltern deaktivieren Sie vermutliche Problemfelder: chrome.exe --disable-extensions --disable-gpu --disable-plugins

Nach einem solchen Debug-Aufruf wird Chrome wieder starten. Anschließend beheben Sie das Problem, indem Sie ein experimentelles Flag zurücksetzen oder eine hakelige Erweiterung abschalten.

Windows-Tuning für mehr Leistung und Komfort

Browser-Synchronisierung

Auf mehreren Geräten können Sie nicht effizienter Zeit sparen als mit einer Browser-Synchronisierung: Lesezeichen und Add-ons wandern von einem Gerät zum nächsten und von einem Betriebssystem zum anderen. 

Chrome: Google macht die Synchronisierung einfach. Sie brauchen nur ein Google-Konto. Über das Schraubenschlüsselsymbol und „Einstellungen“ klicken Sie auf „In Chrome anmelden“. Damit ist der Abgleich eingerichtet, den Umfang können Sie selbst einstellen. Alles zu synchronisieren, ist am bequemsten, wobei Sie die Option „Alle synchronisierten Daten verschlüsseln“ nutzen sollten. Jeder Chrome-Browser, den Sie auf diese Weise einstellen, erhält dieselben Lesezeichen, Erweiterungen und Designs.
Firefox: Klicken Sie oben rechts auf „Firefox“, dann auf „Einstellungen“ und „Sync“.  Sie benötigen ein Konto auf dem Mozilla-Server und wählen daher „Firefox-Sync einrichten“ und anschließend „Neues Benutzerkonto anlegen“. Wenn Sie ein Konto haben, gehen Sie später am nächsten Rechner unter „Einstellungen ➞ Sync ➞ Firefox-Sync einrichten“ auf „Ich habe ein Benutzerkonto“ und „Ich habe das Gerät nicht bei mir“. Danach geben Sie die Firefox-Sync-Kontodaten ein. Nach „OK“ erhalten Sie die gespeicherten Einstellungen vom Mozilla-Server. Vorbildlich sind die drei Optionen unter „Einstellungen ➞ Sync ➞ Benutzerkonto verwalten ➞ Sync zurücksetzen“. Hier ist es wirklich eindeutig, in welche Richtung Sie synchronisieren.
IE: Der IE hat keine eingebaute Synchronisierung. Eine gute Ergänzung ist daher das Microsoft-Tool Live Mesh. Es synchronisiert lokale Ordner und speichert nebenbei auch die IE-Favoriten. Alternativ können Sie das Add-on Xmarks Sync verwenden.

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