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Weitere UMPC-Modelle

10.06.2008 | 09:05 Uhr |

U60 von Gigabyte : Neben Gigabyte und Samsung bieten auch Asus und Sony UMPC-Geräte in Deutschland an. Sony stattet seinen "Vaio UX1 XN" ebenfalls mit einer herausschiebbaren Tastatur aus. Das Gerät bietet einen 4,5 Zoll großen Touchscreen und bringt knapp 500 Gramm auf die Waage. Eine Besonderheit ist die 32 GB große, auf Flash-Speicher basierende Festplatte. Diese spart Energie und soll einen schnelleren Zugriff auf die Daten erlauben. Der Hersteller verlangt für den UX1 knapp 3000 Euro.

Asus bietet seine UMPCs aus der "R2"-Reihe in unterschiedlichen Ausführungen mit verschiedenen Prozessoren und Festplattengrößen zwischen 60 und 80 GB an. Der Rechner besitzt ein sieben Zoll großes Display und RAM-Kapazitäten zwischen 768 MB und 1 GB. Eine mobile Klapptastatur lässt sich als Zubehör ordern. Beim Betriebssystem kann der Kunde zwischen der Tablet-PC-Edition von Windows XP und Vista wählen. Die Preise der Asus-Rechner beginnen bei etwa 700 Euro.

Neben den klassischen UMPCs bieten viele Hersteller mittlerweile auch Notebooks an, die in puncto Kompaktheit und Gewicht durchaus mit den ultramobilen Geräten mithalten können. Diese Modelle aus der Kategorie der Sub-Notebooks bieten trotz der handlichen Größe zudem den Vorteil einer integrierten Tastatur - gerade für Anwender, die unterwegs viel Text und Daten in den Rechner eingeben müssen, ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Beispielsweise hat Fujitsu-Siemens Computers (FSC) mit dem Lifebook P1610/P1620 eine Notebook-/Tablet-PC-Kombination im Programm. Der Rechner lässt sich entweder wie ein herkömmliches Notebook oder als Tablet-PC nutzen. Dazu wird das Display gedreht und umgeklappt. Mit Hilfe von Stifteingaben auf dem Touchscreen lässt sich der Rechner steuern und Daten eingeben. Das aktuelle Modell P1620 will der Hersteller zur CeBIT vorstellen. Es verfügt im Vergleich zum Vorgänger P1610 über einen leistungsstärkeren Prozessor, eine größere Festplatte sowie eine verbesserte Bildschirmauflösung. Der Preis dürfte zwischen 2000 und 2500 Euro liegen.

Doch auch wer nicht so tief in die Tasche greifen will, muss auf einen ultramobilen Rechenbegleiter nicht verzichten. Seit Ende Januar bietet Asus seinen knapp 300 Euro teuren EeePC auch in Deutschland an. Der Rechner mit einem Gewicht von etwa 920 Gramm bietet ein sieben Zoll großes Display, eine Flash-Speicher-Festplatte mit 4 GB und 512 MB Arbeitsspeicher. Vorinstalliert sind das Linux-Derivat Xandros sowie verschiedene Anwendungen wie OpenOffice, Browser und ein Mail-Client. Wegen des großen Erfolgs arbeitet Asus Gerüchten zufolge bereits an weiteren Modellen. Angeblich ist eine Windows-Variante geplant. Zudem soll der Rechner ein größeres Display sowie Zusatzfunktionen wie beispielsweise UMTS erhalten.

UMPC-Alternativen

Gerade weil die UMPCs keine einheitliche Geräteklasse darstellen, sollten Sie beim Kauf auf einige Punkte achten:

  • Aspekte wie Größe, Schärfe und Auflösung sollten Sie nicht nur im Laden, sondern auch unter freiem Himmel begutachten.

  • Neben den Werkzeugen zur Maussteuerung wie Steuerräder und Touchpads sollte Ihr Hauptaugenmerk auf den virtuellen Tastaturen und der Handschriftenerkennung liegen.

  • Ein UMPC sollte gut in der Hand liegen - sowohl in der Form wie auch im Gewicht. Prüfen Sie, wie gut die Bedienelemente zu erreichen sind. Lassen Sie die Rechner eine Weile laufen, um die Hitzeentwicklung und Lüftergeräusche beurteilen zu können.

  • Überlegen Sie, welche Zusatzgeräte wie externe Laufwerke und Tastaturen benötigt werden und welche Kosten Sie dafür einrechnen müssen.

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