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09.03.2004 | 00:03 Uhr |

Dank der integrierten WLAN-Karte Asus WL-138g nach dem aktuellen IEEE802.11g-Standard mit 54 MBit/s findet der Rechner in Funknetzen schnell Anschluss. Zudem sind Maus und Tastatur kabellos. Auch ist auf der Hauptplatine ein normaler Netzanschluss vorhanden. Für Anwender ohne Breitband-Internet-Zugang oder als Faxlösung ist ferner ein analoges 56k-Modem eingebaut.

Gut gefallen hat uns die saubere Verarbeitung des Rechners, auch wenn die scharfen Kanten der Seitenwand nicht entgratet waren. Zur Stromversorgung dient das 300-Watt-Netzteil FSP300-60ATV (PF) von Fortron-Source. Beim Nachrüsten einer weiteren Festplatte könnte es eventuell an seine Leistungsgrenze kommen.

Schlecht: Obwohl der Chipsatz über einen integrierten Serial-ATA-Controller verfügt, fehlen die entsprechenden Anschlüsse auf der Hauptplatine, eine speziell für Targa gefertigte Version der Asus K8V-F. Auch wenn es heute kaum mehr ins Gewicht fällt - dem PC fehlt ein Diskettenlaufwerk.

Unter Last war das Betriebsgeräusch recht deutlich hörbar (3,4 Sone). Im Ruhebetrieb war dafür die Lärmentwicklung (1,9 Sone) kaum wahrnehmbar. Alle Leistung hat ihren Preis: Beim Stromverbrauch schlug der Bolide mit 148,5 Watt im Betrieb zu. Im Standby-Modus verbrauchte er noch 4,4 Watt; ausgeschaltet waren es 0,2 Watt. Bei den von uns getesteten Discounter-PCs ist das der bislang höchste Wert.

Fazit: Dank AMDs 64-Bit-Prozessor konnte sich der Targa-PC in unseren Benchmarks mühelos an die Spitze setzen. Allerdings war auch der Stromverbrauch entsprechend hoch. Ansonsten glänzte der Rechner durch eine gut aufeinander abgestimmte Ausstattung, die trotz ihrer Fülle die Erweiterbarkeit des PCs kaum beeinträchtigte. Im 3D-Mark 2003 erzielte das System einen soliden Wert von 5854 Punkten bei 1024 x 768 Auflösung mit 32-Bit-Farbtiefe. Somit eignet sich dieser Discounter-Bolide sowohl für anspruchsvolle Anwender als auch für Spieler.

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