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Webbasiertes GIS - OpenStreetMap

03.05.2011 | 10:35 Uhr |

OpenStreetMap

Was macht es? OpenStreetMap ist so etwas wie das Wikipedia der Weltkarten, hier fügen die Nutzer jedoch Straßen und Gebäuden an Stelle von Artikeln hinzu.

Besonderheiten: Das besondere an OpenStreetMap ist der Community-Aspekt, was zu vielen interessanten Anwendungsbereichen geführt hat. Diese Anwendung ist beispielsweise mit der mobilen Plattform Ushahidi kompatibel, welche nach dem Erdbeben in Haiti und Japan über zugesandte SMS Informationen gesammelt und analysiert hat (Obwohl Ushahidi mit vielen unterschiedlichen Kartenanbietern umgehen kann, unter anderem auch mit Google und Yahoo, fühlen sich einige Projektleiter wohler, wenn sie ein Open-Source-Programm verwenden).

Skobbler: Kostenlose Navigation für Android

Nachteile: Wie bei jedem Projekt, das auf die aktive Mitarbeit der Öffentlichkeit basiert, kann es zu Ungenauigkeiten oder Unstimmigkeiten kommen. (Zum Beispiel der Helikopterlandeplatz, den irgendwer bei uns in die Nachbarschaft platziert hat, obwohl dieser eigentlich viel weiter entfernt liegt.) Um jedoch fair zu sein, wir haben bereits mehr als nur ein Unternehmen bei Google Maps gefunden, welches schon lange nicht mehr existiert, oder zumindest umgezogen ist. Jedoch ist das Aussehen und die Handhabung der Karte nicht so ausgereift wie bei den kommerziellen Alternativen.

Test: Gratis-Karten-App Forevermap von Skobbler

Benutzerlevel: Fortgeschrittene Anfänger bis durchschnittliche Nutzer.

Läuft auf: Jedem Browser.

Weitere Informationen: Sehen Sie sich die kurze Einführung  auf der OpenLayers Webseite an.


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