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Was kommt günstiger: PLC oder T-DSL?

30.06.2013 | 12:41 Uhr |

Welches der beiden Angebote günstiger kommt, hängt vom Nutzungsverhalten ab. Bei den meisten Internet-Zugängen wird nach Online-Dauer abgerechnet. Bei PLC dagegen muss der Anwender gewöhnlich das übertragene Datenvolumen bezahlen.

Man kann also den ganzen Tag online sein und in aller Ruhe Web-Seiten anschauen. Dafür kostet jeder Klick auf einen Link.

Das typische PLC-Tarifmodell: 1 GB Datentransfer kostet knapp 35 Euro im Monat, jedes zusätzliche MB schlägt mit 1,9 bis 4,5 Cent zu Buche. Da eine Web-Seite im Schnitt 50 bis 100 KB groß ist, kann man für 35 Euro also knapp 14.000 Web-Seiten anschauen.

Für den gleichen Preis bekommt man bei T-DSL und T-Online (Tarif "Surftime 30" bei vorhandenem T-ISDN-Standardanschluss) rund 41 Online-Stunden. Da blieben nur zehn Sekunden pro Seite, um auf 14.000 zu kommen - Sieger: PLC.

In 41 Stunden könnte allerdings ein TDSL- Nutzer bis zu 14 GB herunterladen - Sieger: T-DSL.

Die PLC-Anbieter RWE und Mannheimer MVV haben eine Flatrate für rund 51 beziehungsweise 40 Euro pro Monat im Programm. Zum Vergleich: ISDN-Anwender zahlen bei der Telekom 35 Euro für die Flatrate, Besitzer eines analogen Telefonanschlusses berappen 45 Euro. Fazit: Hier hängt es vom Anbieter ab, welche Offerte günstiger ist.

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