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Was bringt die DVD-Technik?

Anforderung

Zeitaufwand

Der Standard sieht vor, daß ein DVDMedium ein 133-Minuten-Video in Studioqualität samt Dolby-Surround-Klang aufnehmen kann. Dafür sind 4,7 GB nötig. Eine DVD-Seite bietet also bei gleichem Durchmesser eine etwa siebenmal höhere Kapazität als eine herkömmliche CD-ROM (682 MB). Und damit sind die Möglichkeiten noch nicht ausgereizt.Um eine höhere Speicherkapazität zu verwirklichen, müssen die Informationen dichter gepackt werden: Die Spuren rücken näher zusammen -sie haben einen Abstand von 0,74 statt von 1,6 Mikrometern. Zudem schrumpft das Maß für eine Informationseinheit von 0,834 auf 0,4 Mikrometer. Da ein CDROM-Laser, der Infrarot-Licht mit einer Wellenlänge von 780 Nanometern aussendet, dafür zu ungenau ist, war eine kürzere Wellenlänge nötig. Ein DVDLaser arbeitet daher mit einer Wellenlänge von 635 bis 650 Nanometern; das entspricht der Farbe Rot.

Enger bepackte CDs erfordern eine aufwendigere Fehlerkorrektur. Ein DVD-Laufwerk arbeitet nach dem RSPC-Verfahren (Reed Solomon Product Code). Diese Fehlerkorrektur ist etwa zehnmal leistungsfähiger als die eines herkömmlichen CD-ROM-Laufwerks und soll trotzdem schneller arbeiten.Auch die Tonwiedergabe bei DVDVideos ist bemerkenswert: Im MPEGII-Format ist nicht nur Dolby-Surround-Klang möglich -der Film kann in acht Sprachen und mit 32 Untertiteln gespeichert sein. Sie können also beispielsweise einen Film in der Originalfassung ansehen und gleichzeitig die Übersetzung lesen.

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