Ziel dieser Absprachen sei es, zum einen Planungssicherheit für die technische Realisierung des zukünftigen Angebots zu ermöglichen, zum anderen aber auch den terminlichen und technischen Anforderungen einer notwendig gewordenen Netzanpassung gerecht werden zu können. Dabei solle die Aufrechterhaltung des Telefonverkehrs im Vordergrund der Planung stehen.

Mit der Einführung des neuen Angebots dürfe es nicht zu weiteren Netzengpässen kommen. Eine solche Entwicklung hätte besonders fatale Folgen für die Erreichbarkeit des Notrufs und allgemein für den Wirtschaftsstandort Deutschland, wie die Deutsche Telekom betont.

Die Vorleistungs-Pauschale der Telekom ist ein kapazitätsbasierter Preis, wie sie auch in Großbritannien angewandt wird. Auf einen S2M-Anschluss (Multiplexer) entfallen 30 ISDN-Kanäle. Dafür verlangt die Telekom pauschal einen Preis von 4.800 Mark pro Monat.

Das heißt, maximal könnten 30 Kunden gleichzeitig über diesen Anschluss rund um die Uhr 1,3 Millionen Minuten pro Monat surfen. In der Praxis liegt diese Zahl aber wesentlich höher, weil nicht alle Kunden gleichzeitig mit dem Internet verbunden sind.

Da dieses Angebot an allen 1600 Vermittlungsstellen der Telekom zur Verfügung steht, wird den Internetprovidern so die Möglichkeit gegeben, flächendeckend Flatrates anzubieten.

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