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Wartezeit: Kriegen Sie DSL bei der Konkurrenz schneller?

28.03.2002 | 12:41 Uhr |

Viele Anbieter werben damit, den Anschluss in sechs Wochen bereitzustellen. Damit wollen sie Anwender locken, die von den langen Wartezeiten bei T-DSL frustriert sind. Doch die alternativen DSL Anbieter sind nicht ganz unabhängig von der Telekom, der nämlich überwiegend die Telefonleitungen von der Vermittlungsstelle bis zum Nutzer gehören.

Die alternativen Anbieter müssen sie mieten und ihre eigene DSL-Technik in der Vermittlungsstelle installieren (Kolokation). Wenn die Telekom die Leitungen nicht rausrückt, keine Leitungen verfügbar sind oder in der Vermittlungsstelle kein Platz mehr für die Technik des anderen Anbieters ist, kann der DSL-Anschluss dauern. Doch in der Regel haben die Anbieter entsprechende Miet- und Kolokationsverträge im Voraus abgeschlossen.

Künftig sollen es die Telekom-Konkurrenten noch leichter haben: Die Reg TP fordert von der Telekom, das so genannte Line Sharing zuzulassen. Dadurch könnte der Anwender den Telefonanschluss weiter von der Telekom bekommen, über dasselbe Telefonkabel aber DSL von einem Konkurrenten beziehen.

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