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WLAN mit der Fritzbox optimal einrichten

03.04.2019 | 08:04 Uhr |

Die Fritzbox ist in wenigen Minuten als WLAN-Router startklar und verbindet dann drahtlose Endgeräte wie Tablets, Smart-TVs, Medienplayer und Sprachassistenten mit dem Internet.

Schritt 1: WLAN einschalten

Beliebige WLAN-Geräte wie Notebooks, Tablets, Smartphones, Sprachassistenten und Smart-TVs greifen drahtlos auf interne Netzwerk-Ressourcen und das Internet zu. Dafür muss das WLAN in den Fritzbox-Einstellungen eingeschaltet und die Funkverbindung an jedem WLAN-fähigen Gerät einmalig eingerichtet werden. Rufen Sie Fritz-OS für Ihre Fritzbox im Browser auf. Sofern noch nicht geschehen, wechseln Sie mit einem Klick auf „Ansicht“ links unten zu den erweiterten Einstellungen. In der linken Navigationsleiste klicken Sie auf „WLAN“. Im Bereich „Funknetz“ können Sie etwa bei den Modellen 7590 , 7490 und 6490 das WLAN für das 2,4- und 5-GHz-Frequenzband getrennt einschalten und zwei beliebige Bezeichnungen vergeben. Diese werden dann etwa in der WLAN-Suche auf dem Tablet angezeigt. Falls Sie das nicht möchten, entfernen Sie das Häkchen vor der Option „Name des WLAN-Funknetzes sichtbar“. Unter „Sicherheit“ ist standardmäßig die WPA-Verschlüsselung mit dem Modus WPA2 aktiv. Das Standardpasswort ist auf der Gehäuseunterseite der Fritzbox zu finden. Sie können es beibehalten oder ändern. Klicken Sie auf „Übernehmen“ und drucken Sie ein Infoblatt mit den Einstellungen aus.

Schritt 2: WLAN-Geräte verbinden

Schritt 2
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Schnell melden Sie sich mit einem Smartphone und Tablet an der Fritzbox an. Mithilfe der Fritz App WLAN für Android erfassen Sie den QR-Code auf dem ausgedruckten Infoblatt und übernehmen die Einstellungen fürs WLAN. Geräte, die das WPS-Verfahren unterstützen, verbinden Sie bequem per Knopfdruck mit dem Fritzbox- WLAN – die Verschlüsselungseinstellungen werden dabei von der Fritzbox auf das WLAN-Gerät übertragen und von diesem dauerhaft gespeichert. WPS ist standardmäßig aktiviert – überprüfen Sie das in Fritz-OS unter „WLAN –› Sicherheit –› WPS-Schnellverbindung“. Aktivieren Sie gegebenenfalls die Option „WPS aktiv“. Klicken Sie nun auf den Button „WPS starten“ oder drücken Sie die „WLAN/WPS“- oder „Connect/WPS“-Taste auf der Fritzbox, bis die WLAN-LED blinkt. Unter Windows 10 klicken Sie im Windows-Startmenü auf „Einstellungen –› Netzwerk und Internet –› WLAN –› Verfügbare Netzwerke anzeigen“. Klicken Sie in der Liste der verfügbaren Verbindungen auf den Namen des Funknetzes (SSID) Ihrer Fritzbox und dann auf „Verbinden“. Sollte WPS nicht unterstützt werden, wird das Eingabefeld „Netzwerksicherheitsschlüssel eingeben“ angezeigt. Geben Sie ihn ein – die WLAN-Verbindung wird hergestellt. Auf anderen Geräten wählen Sie den WPA-Modus „WPA2 (CCMP)“, geben den WLAN-Netzwerkschlüssel ein und stellen die Verbindung her.

Siehe auch: Zehn Zubehör-Tipps rund um die Fritzbox

Schritt 3: Schnellsten WLAN-Kanal wählen

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Verminderte Datenübertragungsraten gibt es vor allem in dicht besiedelten Gebieten, wo sich Dutzende Funknetze die Kanäle teilen müssen. Die Fritzbox ermittelt zwar in der Voreinstellung automatisch den am wenigsten genutzten Kanal und stellt sich darauf ein. Das geschieht einmalig beim Aktivieren des WLANs, danach in regelmäßigen Abständen sofern möglich. Seit Fritz-OS 6.20 ist die automatische Kanalwahl vereinfacht. Nachdem Sie in den Funkkanal-Einstellungen auf „Autokanal aktualisieren“ geklickt haben, überprüft die Fritzbox die aktuelle Konfiguration und wechselt gegebenenfalls auf einen anderen Kanal. Vorsicht: Hierbei werden alle WLAN-Verbindungen kurzzeitig unterbrochen.

Schritt 4: Fritzbox unterstützt Mesh

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Viele Fritzboxen wie die 7490, 7560, 7580, 7590 und 6590 Cable unterstützen die Mesh-Technologie für ein schnelleres und stabileres WLAN. Voraussetzung hierfür ist Fritz-OS ab Version 6.90. Derzeit lassen sich vier Powerline-Adapter sowie alle fünf aktuellen Repeater in Mesh-Netze integrieren. Der große Vorteil: Das mit der Fritzbox verbundene AVM-Zubehör übernimmt alle WLAN-Einstellungen des Routers, sodass die weitere Konfiguration entfällt. Darüber hinaus sorgt Mesh dafür, dass WLAN-fähige Endgeräte die einzelnen Funknetze als ein einziges Drahtlosnetzwerk ansehen, sodass die permanente An- und Abmeldung entfällt. Mesh-fähiges AVM-Zubehör wird in der „Heimnetzübersicht“, die Sie in der Fritzbox-Konfigurationsmaske per Klick auf „Heimnetz“ öffnen, mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet.

Anleitung: AVM-Steckdosen und Heizungsregler nutzen

Schritt 5: Band-Steering sorgt für mehr Speed

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Viele moderne Dual-Band-Geräte wie Smartphones, Tablets und Notebooks setzen auf die alternative Verwendung der beiden WLAN-Bänder, die auf 2,4 und 5 GHz funken, sodass sie die Datenübertragung bei Bedarf auf dem weniger ausgelasteten Frequenzband fortsetzen können. Gerade beim Ausweichen auf das in der Regel deutlich weniger frequentierte 5-GHz-Band ist eine erhebliche Verbesserung der WLAN-Leistung spürbar. Moderne Fritzboxen unterstützen die seit Fritz-OS 6.90 integrierte Funktion Band Steering, sofern die Funknetze den gleichen Namen haben. Ob Band-Steering an Ihrer Fritzbox aktiviert ist, finden Sie in der Konfigurationsmaske über Klicks auf „WLAN –› Funkkanal –› Funkkanal-Einstellungen anpassen –› Weitere Einstellungen“ heraus. Schritt 6: Mit oder ohne MAC-Filter? Die Fritzbox bietet die Möglichkeit, den Zugang zum Netzwerk auf Geräte mit bestimmten MAC-Adressen zu beschränken.

Jedes Netzwerkgerät wie Switch, Router oder WLAN-Adapter ist mit einer solchen eindeutigen Adresse ausgestattet. Mit Software-Tools ist es möglich, etwa dem WLAN-Router eine gefälschte Adresse unterzujubeln („MAC-Spoofing“). So gesehen sind MAC-Filter nicht dazu geeignet, Eindringlinge sicher vom eigenen WLAN fernzuhalten.

Das Setzen eines MAC-Filters bietet aber zumindest einen Schutz vor Benutzern ohne technisches Spezialwissen, die in der Nachbarschaft einen nicht gesicherten WLAN-Zugang suchen. Die Funktion schalten Sie über „WLAN –› Sicherheit –› WLAN-Zugang auf die bekannten WLAN-Geräte beschränken“ ein. Klicken Sie dann auf „WLAN-Gerät hinzufügen“ und geben Sie die MAC-Adresse des Smartphones, Tablets oder Smart-TVs ein.

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