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WLAN mit der Fritzbox optimal einrichten

27.09.2018 | 14:17 Uhr |

Die meisten Fritzboxen besitzen eine WLAN-Einheit, um ein Funknetzwerk einzurichten. Wir zeigen, wie sie WLAN einschalten, Geräte verbinden und das Tempo optimieren.

Haben Sie Ihre Fritzbox mit dem Internetanschluss verbunden, steht im nächsten Schritt die Konfiguration des Drahtlosnetzwerks auf dem Programm. Worauf es dabei ankommt, lesen Sie in diesem Beitrag, in dem wir auch auf die WLAN-Neuerungen von Fritz-OS 7 eingehen.

1. Das WLAN der Fritzbox müssen Sie nicht extra aktivieren – es ist ab Werk eingeschaltet. Allerdings gibt es die eine oder andere Einstellung, die Sie an Ihre Wünsche anpassen sollten. An erster Stelle steht hier der Name Ihres Drahtlosnetzwerks. Melden Sie sich an der Fritzbox-Konfigurationsmaske an, klicken Sie in der linken Spalte auf „WLAN“ und wählen Sie „Funknetz“.

Name des Netzwerks anpassen
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2. Blättern Sie nach unten, um zum Bereich „Funknetz“ zu gelangen. Besitzen Sie eine Fritzbox, die die sogenannte Dualband-Technologie unterstützt, sind hier zwei Einträge zu sehen: „2,4-GHz-Frequenzband“ und „5-GHz-Frequenzband“. Ansonsten ist nur das „2,4-GHz-Frequenzband“ aufgeführt. Die Bezeichnungen der Funknetze passen Sie an, indem Sie den Eintrag bei „Name des WLAN-Funknetzes (SSID)“ löschen, die neue Bezeichnung eintippen und mit einem Klick auf „Übernehmen“ speichern.

Siehe auch: Zehn Zubehör-Tipps rund um die Fritzbox

Überblick über die Frequenzbänder
Vergrößern Überblick über die Frequenzbänder

3. Das Kennwort, durch das der Zugang zu Ihrem WLAN geschützt wird, ist auf einem Aufkleber, der an der Fritzbox-Unterseite angebracht ist, aufgedruckt. Sie können das Standardkennwort ändern, etwa um ein Passwort zu wählen, das Sie sich leichter merken können.

Wichtig: Um zu verhindern, dass Unbefugte das Kennwort durch Erraten herausfinden können, sollte das Passwort nicht zu einfach sein. Klicken Sie unter „WLAN“ auf „Sicherheit“, geben Sie bei „WLAN-Netzwerkschlüssel“ ein Kennwort ein und übernehmen Sie die Änderung. Wie sicher das Kennwort ist, zeigt Ihnen die Fritzbox an.

Neues Kennwort festlegen
Vergrößern Neues Kennwort festlegen

4. Die Fritzbox wählt den Kanal, auf dem das WLAN funkt, automatisch aus. Dabei prüft der Router, ob andere Drahtlosnetzwerke dazwischenfunken. Allerdings erfolgt die Ermittlung des optimalen Kanals nur ein einziges Mal – während der Ersteinrichtung. Da sich die äußeren Umstände im Laufe der Zeit aber ändern können, etwa wenn nun auch Ihre Nachbarn ein WLAN nutzen, kann es nicht schaden, die Kanalsuche alle paar Wochen manuell anzustoßen. Wechseln Sie dazu zum „WLAN“-Bereich „Funkkanal“ und klicken Sie ganz unten auf die Schaltfläche „Autokanal aktualisieren“.

Optimalen Kanal bestimmen
Vergrößern Optimalen Kanal bestimmen

5. Eine Einblendung macht Sie darauf aufmerksam, dass beim Aktualisieren alle WLAN-Verbindungen kurzzeitig unterbrochen und anschließend automatisch wiederhergestellt werden. Bestätigen Sie mit einem Klick auf die Schaltfläche „OK“. Danach dauert es einige Sekunden, bis die Suche abgeschlossen ist.

Das WLAN wird kurzzeitig unterbrochen.
Vergrößern Das WLAN wird kurzzeitig unterbrochen.

6. Auch wenn es angesichts der automatischen Kanalwahl gar nicht erforderlich ist, gestattet Ihnen die Fritzbox auch die manuelle Kanalauswahl. Klicken Sie erst auf „WLAN“, dann auf „Funkkanal“, aktivieren Sie die Option „Funkkanal-Einstellungen anpassen“ und wählen Sie aus den Ausklappmenüs die gewünschten Kanäle für das 2,4- und das 5-GHz-Frequenzband aus.

Manuelle Kanalauswahl
Vergrößern Manuelle Kanalauswahl

7. An zusätzliche Optionen gelangen Sie nach einem Klick auf den blau eingefärbten Text „Weitere Einstellungen“. Ratsam ist es, alle hier angebotenen Funktionen einzuschalten, um das WLAN zu optimieren. Bestätigen Sie alle Änderungen mit einem Klick auf „Übernehmen“. Daraufhin werden alle WLAN-Verbindungen kurzzeitig getrennt und gleich wieder hergestellt.

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Zusätzliche Optionen
Vergrößern Zusätzliche Optionen

8. Um Smartphones, Tablets und Notebooks in Ihr WLAN einzubinden, gehen Sie am jeweiligen Gerät zu den Einstellungen und suchen Sie nach der WLAN-Konfiguration. Wählen Sie das WLAN Ihrer Fritzbox aus und geben Sie das Kennwort ein (siehe Schritt 3).

Mit dem Smartphone ins WLAN
Vergrößern Mit dem Smartphone ins WLAN

9. Möchten Sie hingegen einem Gerät, das keine Bedienoberfläche bietet, den Zugriff auf das WLAN erlauben, kommt die Funktion WPS ins Spiel. Diese stellt sicher, dass Fritzbox und Gerät per Knopfdruck Kontakt miteinander aufnehmen. Mehr zu WPS lesen Sie in diesem Ratgeber .

Verbindungsaufbau mit WPS
Vergrößern Verbindungsaufbau mit WPS

Neu in Fritz-OS 7

Im aktuellen Fritz-OS stecken einige WLAN-Neuerungen. Zero Wait DFS , das von den Modellen 7580 und 7590 unterstützt wird, sorgt dafür, dass die Zeit, die Geräte warten müssen, um sich im 5-GHz-Band mit einem WLAN-Kanal größer als 48 verbinden zu können, verringert wurde. Das Leistungsmerkmal ist automatisch aktiviert und wird ausgeschaltet, wenn Sie die ebenfalls neue Funktion „WLAN-Kanäle mit 160 MHz-Kanalbandbreite erlauben (5-GHz-Frequenzband)“ über „WLAN –› Funkkanal -> Weitere Einstellungen“ einschalten. Die neue Unterstützung von Protected Management Frames (PMF) steigert die Sicherheit. Diese Funktion schalten Sie über „WLAN –› Sicherheit –› Unterstützung für geschützte Anmeldungen von WLAN-Geräten (PMF) aktivieren“ ein- und aus.

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