Bereits am Markt erhältlich sind die so genannten WAP-Handys (siehe Glossar). Diese ermöglichen Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 9,6 Kbit/s. Wobei man hier nicht gerade von Geschwindigkeit reden sollte.

Mit einem WAP-fähigen Handy ist über das Internet der Zugriff auf in WML (Wireless Markup Language) programmierte Seiten möglich. Auch das Browsen durch Inhalte ist ähnlich wie im Internet möglich.

Der Preis für das Surfen liegt bei 39 Pfennig pro Minute. In Verbindung mit der geringen Geschwindigkeit ergeben sich also relativ hohe Kosten, was wohl mit dazu beigetragen hat, dass sich dieser Standard nur mäßig durchsetzt.

Bevor UMTS Wirklichkeit wird, kommt der so genannte GPRS-Standard (siehe Glossar) zum Einsatz, der immerhin eine Übertragungsrate von 48 Kbit/s aufweist. GPRS baut auf den vorhandenen GSM-Standard auf, nutzt aber zur Übertragung das Internet Protokoll (IP). Die Daten werden also analog zum Internet zuerst in kleine Pakete zerlegt und am Bestimmungsort wieder zusammengesetzt.

Seit dem 23.06.2000 erprobt die Telekom diesen Standard, der nach Abschluss im gesamten D1-Netz angeboten werden soll. GPRS bietet einige Neuerungen. So ist man als Nutzer ständig online, Mails oder Börsendaten werden also sofort auf das Handy übertragen. Neu ist auch das Abrechnungssystem, welches nicht mehr, wie bei WAP, die Minuten im Netz berechnet. Hier ist vielmehr die empfangene Datenmenge in Kilobyte-Paketen ausschlaggebend.

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