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Vorteile, Nachteile und Nutzung von Notebooks

Sparfüchse: Notebooks haben gegenüber den klassischen Desktop-PCs den Vorteil, dass sie mit ihren energieeffizienten Komponenten weniger Energie verbrauchen.
Vergrößern Sparfüchse: Notebooks haben gegenüber den klassischen Desktop-PCs den Vorteil, dass sie mit ihren energieeffizienten Komponenten weniger Energie verbrauchen.
© 2014

Der größte Vorteil von Notebooks ist und bleibt die Mobilität: Notebook-Besitzer können dank WLAN und 3G auch von zu Hause aus, im Außendienst, im Pendlerzug oder im Konferenzraum sicher auf die Netzwerkressourcen des Unternehmens zugreifen. Zusätzlich fördern Notebooks die Mobilität im Unternehmen, so dass beispielsweise auf feste Arbeitsplätze verzichtet werden kann.
 
Auch bei stationärer Nutzung bietet das Notebook Vorteile: Es kommt dank integrierter Tastatur, Touchpad und Display mit einer Stellfläche von ein bis zwei DIN-A4-Seiten aus - der Desktop-PC nimmt viel mehr Raum ein.
 
Da Notebooks auf energieeffizientere Komponenten setzen, liegt die Energieaufnahme in der Regel deutlich unter der eines klassischen Desktop-PCs. Auch hinsichtlich des Supports bieten Notebooks Vorteile: Je weniger Peripherie vorhanden ist, desto weniger muss separat gereinigt, gewartet und gepflegt werden. Und mit den erweiterten Fernwartungsmöglichkeiten von Intels vPro-Technik können Business-Notebooks auch von entfernt gelegenen Standorten aus überwacht und administriert werden.
 
Ein konkretes Beispiel: Als praktisches Beispiel für die Vorteile von Notebooks sei ihr Einsatz bei Intel genannt . Im Jahr 1997 lag der Anteil von Notebooks an der PC-Ausstattung des Unternehmens bei 20 Prozent, 2002 bei 80 Prozent. Bereits mit den ersten 6400 Anwendern, die für ihre Arbeit Notebooks bekamen, hat Intel einen Produktivitätsgewinn von 26 Millionen US-Dollar ermittelt. Durch den Einsatz der WLAN-Technik verzeichnete Intel zudem spürbare Vereinfachungen und Kostenreduzierungen der Netzwerktechnik. Gleichzeitig verbesserte sich die TCO (Total Cost of Ownership) in diesem Zeitraum um 67 Prozent, die Support-Kosten sanken um 20 Prozent – auch ohne die jetzt verfügbare vPro-Technik. Und bei einem Notebook geht Intel von einer Energieaufnahme aus, die lediglich bei bis zu einem Sechzehntel von der eines Desktop-PCs liegt.
 
Vorteile, Nachteile und Einsatz von Desktop-PCs
Ein Desktop-PC ist im Vergleich zum Notebook unflexibler in der Nutzung. Vorzüge zeigt er hauptsächlich in Bereichen, bei denen schiere Leistung gefragt ist – etwa bei CAD-Anwendungen, dem Rendering von 3D-Grafiken oder dem Schnitt von HD-Videos. Ebenso punkten diese PCs, wenn es um niedrigste Anschaffungskosten geht und eine elektronische Schreibmaschine ausreicht. Desktop-PCs haben aber noch einen weiteren großen Vorteil: Sie lassen sich bei Bedarf simpler und günstiger als Notebooks an neue Technikgenerationen anpassen oder durch Upgrades auf ein höheres Leistungsniveau heben. 

Alles drin: Intels Prozessoren mit vPro-Technik unterstützen die IT mit erleichterter Fernwartung, mit Virtualisierungstechniken und Absicherungsfunktionen.
Vergrößern Alles drin: Intels Prozessoren mit vPro-Technik unterstützen die IT mit erleichterter Fernwartung, mit Virtualisierungstechniken und Absicherungsfunktionen.
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Desktop-PCs bleiben zudem die beste Lösung, wenn ein fester Arbeitsplatz mit einem möglichst günstigen, aber dennoch für den Einsatz im Unternehmen geeigneten Rechner ausgestattet werden muss. Bestimmte Mitarbeiter brauchen einfach kein Notebook – und dann spart ein gleich ausgestatteter Desktop-PC Anschaffungskosten. Auch können Notebooks ergonomische Anforderungen nur begrenzt erfüllen, da Displays und Eingabegeräte fest in das Gehäuse integriert sind. Sie lassen sich natürlich zusätzlich mit Tastatur, Maus und Bildschirm ausstatten, sind dann aber noch teurer.

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