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Vorsicht bei diesen Alarmen!

18.11.2009 | 10:35 Uhr | Benjamin Schischka

Gefährliche Angriffe
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2. Portscans: Dahinter verbergen sich Aktivitäten, die schon kritischer sein können. Sie stellen aber noch keine direkte Gefahr dar. Mit einem Portscan will jemand überprüfen, welche Ports auf Ihrem Rechner offen sind. Vielfach stecken dahinter Script-Kiddies. Sie grasen das Netz mit speziellen Programmen nach Rechnern ab, auf denen ein Trojaner installiert ist. Werden sie fündig, versuchen sie, diesen über einen offenen Port zu aktivieren. Ähnlich gehen Würmer wie Blaster oder Sasser vor. Auch sie checken das Internet nach PCs mit offenen Ports ab, über die sie eindringen können. Es ist daher besonders wichtig, dass Sie neben der Firewall auch eine aktuelle Antiviren-Software installiert haben. Nur so können Sie sicher sein, keine schädlichen Programme auf dem Rechner zu haben. Die kritischen Ports werden von der Firewall geschlossen - dann ist ein solcher Angriff ungefährlich.

3. Schwerer Angriff: Gefährlicher wird es erst, wenn jemand in Ihr System eindringen will, um unbefugt Dienste zu nutzen, Daten zu stehlen oder schädliche Programme zu aktivieren. Dies würde sich zum Beispiel dadurch bemerkbar machen, dass plötzlich Ihnen unbekannte Programme ständig aufs Internet zugreifen wollen oder sie innerhalb kurzer Zeit zahlreiche Firewall-Alarme von der gleichen Quelle aus dem Internet erhalten. Trotzdem empfiehlt es sich in einem solchen Fall, den Internetverkehr vorübergehend zu blockieren. In ZoneAlarm gibt es dafür den Stop-Button. Er befindet sich am oberen Rand des Programm-Fensters. Wenn Sie sich danach wieder ins Internet einwählen, tun Sie das unter einer anderen IP-Nummer und die Gefahr ist so meist schon gebannt. Scannen Sie in einem solchen Fall aber sicherheitshalber die Festplatte mit einem Antiviren-Programm. Eine andere beliebte Hackermethode sind so genannte DoS-Attacken (Denial of Service). Dabei wird ein System so lange mit Anfragen bombardiert, bis es abstürzt. Viele Firewall-Programme sind in der Lage, DoS-Attacken abzuwehren.

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