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Vorsicht: Sie werden als Tauschpartner missbraucht

Auf der Welle des Filesharing schwimmen bereits die ersten schwarzen Schafe.

Sharesniffer gibt beispielsweise vor, Computer zu finden, die für das Filesharing geeignet seien. Den potenziellen Käufern der Software wird eingeredet, dass alle weltweit mit Sharesniffer erreichbaren Computer daran interessiert seien, kostenlos Dateien aller Art zu tauschen.

Verschwiegen wird vom Anbieter, dass die Computerbesitzer in der Regel ihre Computer unwissentlich für Zugriffe aus dem Internet geöffnet haben.

Hinter der Software steht ein so genannter Portscanner, der systematisch Internetadressen (IP-Adressen) überprüft. Stößt er auf einen Windowsrechner, der die Datei und Druckerfreigabe aktiviert hat, kann er alle freigegebenen Verzeichnisse durchstöbern und die für ihn interessanten Dateien herunterladen oder ausführen.

Leider wird von Windows diese Freigabe standardmäßig so aktiviert, dass sie an das TCP/IP-Protokoll gebunden ist. Damit geben die Computerbesitzer oft unwissentlich ihre Festplatte oder Teile davon für den Zugriff aus dem Internet frei.

Tipp:

Windows-Nutzer können sich davor schützen, indem sie in der Systemsteuerung die Netzwerkeigenschaften aufrufen und die Bindungen der "Datei und Druckerfreigabe" an das DFÜ-Netzwerk deaktivieren.

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