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Vorbereitung (I)

Stellen Sie Windows optimal fürs Brennen ein.

Gehen Sie dazu in den Geräte-Manager. Klicken Sie dort links neben "CD-ROM" auf "+" und dann mit der rechten Maustaste auf den Namen des CD-Laufwerks. Wählen Sie "Eigenschaften" und die Registerkarte "Einstellungen". Wiederholen Sie die Schritte anschließend für den CD-Brenner.

1. Aktivieren Sie "DMA" (Direct Memory Access). Im DMA-Modus wandern die Daten direkt vom Laufwerk ins RAM und machen keinen Umweg über die CPU. Das ist sicherer und schneller. Der DMA-Modus lässt sich aber nur aktivieren, wenn alle installierten Laufwerke DMA-fähig sind. Falls Sie nicht sicher sind, sehen Sie in den Handbüchern nach.

2. Sofern die DMA-Aktivierung nicht möglich ist, prüfen Sie, ob ein Busmaster-Treiber ins System eingebunden ist: Im Geräte-Manager sollten Sie unter "Festplattencontroller" einen Eintrag mit den Worten "Bus Master" finden. Ist das nicht der Fall und sind Sie sicher, dass Ihre Hardware DMA unterstützt, holen Sie sich einen Busmaster-Treiber aus dem Internet. Näheres dazu finden Sie im Artikel "CDs optimal brennen und kopieren", Punkte 13 bis 17 (PC-WELT 8/2000, ab Seite 143). Aktivieren Sie nun den DMA-Modus.

3. Starten Sie den PC neu, und checken Sie, ob der PC tatsächlich mit DMA arbeitet. Ist das nicht der Fall, sprich: ist "DMA" in der Registerkarte "Einstellungen" nicht mehr aktiviert, müssen Sie den Modus zusätzlich im Bios ("DIE X DMA" oder "IDE X UDMA" oder Ähnliches) auf "Auto" setzen.

Achtung: Im Test ist es vorgekommen, dass sich nach dieser Änderung ein Rechner nicht mehr starten ließ.

4. Deaktivieren Sie die "Automatische Benachrichtigung". Dass sich eine neue CD im Laufwerk befindet, wissen Sie auch so, dieser Service kann jedoch beim Brennen stören.

"Trennen" und "Synchrondatenübertragung" sind nur für Besitzer eines SCSI-Brenners relevant, für sie allerdings umso mehr. Ist "Trennen" aktiv, gibt das SCSI-Gerät den Bus sofort nach Erhalt eines Befehls frei - das vermeidet einen Datenstau durch den ständigen Wechsel von Lese- und Schreibbefehlen. Arbeiten Sie mit "Synchrondatenübertragung", entfallen beim Datentransfer die Pausen zwischen den Datenblöcken. Bei EIDE-Laufwerken können Sie diese beiden Änderungen getrost übergehen - sie bringen ohnehin nichts.

PC-WELT Archiv: CDs optimal brennen und kopieren PC-WELT 8/2000, ab Seite 143

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