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Vor- und Nachteile der Tintenstrahltechnik

Gegenüber Laserdruckern haben Tintenstrahler den Vorteil, dass die Tintentropfen sehr eng aneinander positionieren lassen. Daher passen mehr Farbpunkte pro Zoll (dots per inch) aufs Papier als bei einem Farblaser. Zudem kommt bei Tintenstrahlern ein anderes Rasterverfahren zum Einsatz, die Druckpunkte können per "Error-Diffusion"-Verfahren unregelmäßig auf dem Papier verteilt werden. Somit ist das vom Zeitungsdruck und von Laserdruckverfahren bekannte Muster nicht erkennbar.

Gedruckt wird grundsätzlich mit vier Farben, Cyan (C), Magenta (M), Yellow (Y) und Black (K). Im Gegensatz zu Farblasern lässt sich der Farbraum ohne technischen Aufwand durch zusätzliche Farbpatronen wie beispielsweise Grün, Grau oder Rot erweitern. Die zusätzlichen Farben ermöglichen eine bessere Darstellung von Zwischentönen, Mischfarben und Farbverläufen.

Daher gilt die Maxime: Für Fotodruck sind Tintenstrahler im Heimbereich immer noch erste Wahl. Farblaser mit annähernd fotoähnlichem Druck gibt es, allerdings kosten diese ab 700 Euro und erfordern auf das Papier abgestimmte Farbprofile.

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