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Vor- und Nachteile

12.07.2000 | 14:22 Uhr |

Sowohl unter Windows 98 als auch unter Windows 2000 müssen Sie vorab die kompletten Installationsdateien auf die Festplatte kopieren. Daher ist zunächst deutlich mehr freier Platz erforderlich als bei der üblichen Installation von CD. Die zusätzlich angelegten Verzeichnisse C:\CABS98 (Win 98) beziehungsweise C:\I386 (Win 2000) können Sie später natürlich wieder löschen. Wenn Sie genügend Platz zur Verfügung haben, ist es für das Nachinstallieren von Komponenten aber oft nützlich, diese Verzeichnisse auf der Platte zu belassen.

Natürlich erfordert der Kopiervorgang einige Minuten, was das Setup an sich verzögert. Dafür müssen Sie sich aber dann während der gesamten Installation nicht mehr um den PC kümmern. Sie brauchen weder die EULA zu bestätigen noch die 25-stellige Seriennummer einzugeben und können daher das Setup während der Mittagspause oder über Nacht laufen lassen. Das sollte den Zeitverlust durch das Kopieren hinlänglich kompensieren. Ein Stop der Installation ist nur bei erheblichen Hindernissen zu befürchten, etwa wenn der Plattenplatz einfach nicht ausreicht.

Die ideale Lösung für Oft-Installierer, etwa für Support-Leute, ist es, die leicht modifizierten Setup-Daten (Windows 2000 mit geänderter SETUPP.INI und UNATTEND.TXT, Windows 98 mit gepatchter SETUPX.DLL und 98.INF) auf CD zu brennen. Dann genügt der Aufruf der jeweiligen Setup-Routine mit Parameter. Das Kopieren der Installationsdateien entfällt.

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