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Von wegen "Private Browsing"...

30.12.2010 | 09:42 Uhr | Benjamin Schischka

Anonymes Surfen
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Heutzutage bieten die meisten größeren Browser sogenanntes privates oder "inkognito"-Surfen an - inoffiziell auch als "Porno Modus" bekannt. Doch der Name täuscht. Denn das einzige, worauf Ihr Browser in diesem Modus verzichtet, ist die Speicherung Ihrer Webseiten und Suchanfragen. Wenn die Webseite, die Sie besuchen hingegen Ihre IP-Adresse speichert - was viele Webseiten tun - steht diese Information jedem Interessenten frei zur Verfügung, der ein Recht darauf hat, sie zu erfragen - zum Beispiel ein Scheidungsanwalt oder Vollstreckungsbehörden. Die Funktion einzurichten, eine IP-Adresse zu speichern ist eine vollkommen banale Aufgabe. Die meisten Blog-Softwares verfügen zum Beispiel über ein extra dafür vorgesehenes Widget, das mit wenigen Mausklicks hinzugefügt werden kann. Sie sollten also grundsätzlich davon ausgehen, dass auch die von Ihnen besuchten Webseiten Ihre IP-Adresse speichern.

Die Lösung : Wenn Sie es wirklich darauf anlegen, unerkannt im Web zu surfen, nutzen Sie lieber einen Proxy-Service wie Anonymizer oder Tor . Die machen Ihre IP-Adresse während Sie surfen unkenntlich.

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