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Von der Schnittstelle hängt das Tempo ab

Sie besitzen bereits ein Handy und suchen dazu einen passenden mobilen Begleiter? Dann ermitteln Sie zunächst, welche Schnittstelle Ihr Mobiltelefon besitzt.

Vorsintflutlich, aber am weitesten verbreitet ist die serielle. Moderner ist die schnurlose Infrarot-Verbindung (4 MBit/s bei Fast IrDA), ultramodern: Bluetooth. Damit Handy und mobiler PC miteinander kommunizieren können, müssen beide aber nicht nur die gleiche Schnittstelle aufweisen, auch der Standard muss stimmen.

Das Gros aller Infrarot-Geräte verwendet beispielsweise den IrDA-Übertragungsstandard, aber nicht alle. Negatives Beispiel: Nokias 51er und 61er Reihe kommen zwar mit Infrarot-Schnittstelle, doch diese benutzt nicht IrDA, sondern einen eigenen Standard. Die Handys kommunizieren deshalb nur mit ihresgleichen. Der Datentransfer über Infrarot-Schnittstelle erfordert außerdem Sichtkontakt. Dieses Manko soll aber bald behoben sein - dank Bluetooth, das über eine Entfernung von bis zu 10 beziehungsweise 100 Metern ohne Sichtkontakt mit 1 MBit/s sendet.

Momentan lassen Bluetooth-Geräte allerdings noch auf sich warten. Hersteller wie Casio wollen sich sogar voraus-sichtlich bis zur zweiten Jahreshälfte 2001 Zeit lassen. Vorsicht: Selbst wenn die Schnittstelle passt, arbeiten einige Handy-PDA-Kombinationen nicht zusammen. Beispielsweise sollen vereinzelte Cassiopeia-PDAs von Casio ihren Dienst mit Acer- oder Trium-Handys verweigern, und auch bei dem Duo aus Revo-PDA und einem älterem Timeport von Motorola kann es zu Problemen kommen. Probieren Sie daher unbedingt vor dem Kauf des Mobil-PCs aus, ob die Verbindung zum Handy klappt.

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