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Vielfältige Möglichkeiten

16.08.2007 | 08:30 Uhr |

Laut Ben Fathi, Corporate Vice President von Microsofts Security Technology Unit, hat der Hersteller jedoch noch Pläne über Bitlocker hinaus: "Wir möchten die Vorteile der TPM-Technik stärker nutzen, um die Systemintegrität weiter zu verbessern."

Dazu könnte aus Sicht des Managers auch gehören, Anwendungen digital zu signieren, um Manipulationen am Code zu verhindern. Doch nicht nur Microsoft findet Gefallen an Trusted Computing, auch die Open-Source-Szene hat das Thema inzwischen für sich entdeckt.

Die EU-Kommission unterstützt das von einem internationalen Konsortium betriebene Projekt Open Trusted Computing (OpenTC). Namhafte Hersteller wie IBM, AMD, HP, Suse oder Infineon sind daran beteiligt, aber auch Forschungs-
einrichtungen wie das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum, die Universität Cambridge oder der Lehrstuhl für Datenverarbeitung der Technischen Universität München.

Die hinter OpenTC stehende Idee lautet, dass "eine Kombination aus Open-Source-Software und Trusted Computing das Risiko des Einsatzes der Technik zum Nachteil des Verbrauchers minimiert".

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