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Video- & Bildbearbeitung und Präsentation

03.03.2011 | 10:00 Uhr |

Im Online-Videoschnitt- programm Jaycut fügen Sie hiermit Filme hinzu.
Vergrößern Im Online-Videoschnitt- programm Jaycut fügen Sie hiermit Filme hinzu.
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Was für die Fotopräsentation im Internet gilt, trifft im Grunde auch für Videos zu. Der wesentliche Unterschied: Die Dateien sind um ein Vielfaches größer. Anders als bei Fotos lässt sich die Dateigröße aber nicht nur über die Auflösung des Films verringern, sondern auch über die Komprimierung, also den Codec.

Die meisten Filmchen, die ins Internet gestellt werden, wurden mit der Videofunktion von Digitalkameras oder Handys aufgenommen. Ältere Kameras nehmen Videoclips beispielsweise mit einer Auflösung von 640 x 480 Bildpunkten auf. Ein 10 Sekunden langer Clip ist dann um die 5 MB groß. Aktuelle Geräte mit HD-Video-Funktion filmen meist mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten. Ein 10-Sekunden-Clip ist dann rund 18 MB groß. Eine Komprimierung vor dem Hochladen ist somit empfehlenswert.

Video-Dateigröße verkleinern: Ein gutes kostenloses Video-Konvertierungsprogramm ist der Freemake Video Converter . Es kann sehr viele Formate laden und exportieren. Öffnen Sie den Film über den Knopf „Video“. Die Dateigröße wird über einen geeigneten Codec (Komprimierer) effektiv verkleinert. Die besten Schrumpfraten bei guter Bildqualität lassen sich mit „H.264“ erzielen. Der Freemake Video Converter erzeugt Filme in diesem Format bei der Wahl „in AVI“.

Die Auflösung bestimmen Sie im dann erscheinenden Fenster. Da sie sich direkt und teils deutlich auf die Bildqualität auswirkt, müssen Sie sich überlegen, wie weit Sie runtergehen wollen. Augenfreundlich bleibt der Film bis zu einer Auflösung von etwa 640 x 480 Bildpunkten. Alles darunter ist schon eher Mäusekino. Ein Klick auf „Konvertieren“ wandelt den Film um.

Video im Internet bearbeiten: Eine einfache Videobearbeitung gibt’s auf der Seite von Jaycut . Um den Dienst nutzen zu können, ist eine kostenlose Registrierung nötig. Ihr Video übertragen Sie über den Knopf „Medien hinzufügen“ zum Dienst. Danach steht er Ihnen in der „Bibliothek“ zur Verfügung. Welche Formate und welche Größen der Dienst schluckt, verrät er nicht.

Bei Praxistetsts in der Redaktion gab es bei Videos, die mit dem Freemake Video Converter konvertiert worden waren, keine Probleme. Die so genannte Zeitleiste, auf der die Clips und Szenen zu einem Film zusammengestellt werden, nimmt zwei Videospuren und eine Audiospur auf. Das Video lässt sich schneiden und mit einigen Effekten versehen.

Das fertige Video lässt sich auf den PC herunterladen sowie bei Youtube oder bei Jaycut selbst veröffentlichen. Sie haben die Wahl zwischen den Formaten MPEG-4 mit H.264, AVI mit Xvid und Flash Video mit H.264. Wählen Sie dafür rechts unten „Film veröffentlichen/Herunterladen“.

Auch Youtube bietet eine Videobearbeitung an. Um sie zu nutzen, müssen Sie sich registrieren. Danach können Sie ein hochgeladenes Video schneiden und mit einfachen Übergängen versehen. Ist das Filmchen fertig, lässt es sich über „Veröffentlichen“ auf Youtube freigeben.

Videos veröffentlichen: Bekannte Videoseiten sind Youtube , myvideo , vimeo (englischsprachig) und natürlich wieder Facebook . Bei Facebook läuft das Veröffentlichen eines Videos im Grunde wie bei einem Foto (siehe Fotopräsentation im Internet). Als Begrenzungen gelten für Filme eine Dateigröße von 1024 MB und eine Länge von 20 Minuten. Die Auflösung sollte auf der Längsseite nicht größer als 1280 Bildpunkte sein. Für die Audiospur empfiehlt Facebook eine Abtastrate von 44,1 kHz.

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