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Verwaltungswerkzeuge und OpenVidia

28.04.2011 | 10:38 Uhr |

Open-Source-Programm: Verwaltungswerkzeuge Über die letzten paar Jahre haben sich die Werkzeuge für die Erstellung von Java-Projekten weiterentwickelt. Anfangs wurden die Programme für eine Person, die ab und zu am Computer arbeitet, erschaffen. Nun laufen die Programme auf Servern, die alle paar Sekunden die Arbeit eines Programmierteams koordinieren müssen. Die Server überwachen die ganze Zeit den Quell-Baum und führen Skripte, wann immer ein neuer Code erscheint. Die Kompilierungs- und Test-Ergebnisse werden dann für alle Entwickler zugänglich gemacht. Gut aufgemachte Dashboards zeigen die Bugs und deren Lösung in Echtzeit an.

Der Erfolg von aufstrebenden Open-Source-Projekten in diesem Bereich zeigt, dass die Programmierer immer noch nicht die optimale Mischung der Funktionen gefunden haben. Cruise Control ist das Ursprungs-Open-Source-Programm, welches mit den meisten Bug-Datenbanken zurechtkommt. Apaches Continuum ist sehr gut in Maven integriert. Ein anderes bekanntes Projekt war früher unter dem Namen Hudson bekannt, nun ist das Projekt offener und unterstützt Skripte für Ant und ein paar andere Programme. Ende 2010 hat sich das Team entzweit, während die eine Gruppe, welche von Oracles bezahlten Entwicklern den Namen „Hudson" behielt, haben die anderen ein neues Open-Source Management-Tool namens Jenkins entwickelt.

Viele Nutzer unterschreiben die Aussage, dass es ein Team zusammenschweißt, wenn es eine Software aufbaut und weiterentwickelt. Dadurch wird es unwahrscheinlich, dass ein Programmierer im Anschluss andere Wege geht. Indem die Software regelmäßig umstrukturiert und überprüft wird, kommt sich das Team näher.

Open-Source-Programm: OpenVidia Der Anwendungsbereich für Grafikprozessoren ändert sich immer mehr, da die Video-Karten-Hersteller und Programmierer feststellen, dass die Chips sehr gut dafür geeignet sind um parallele Berechnungen durchzuführen. Dies gilt sowohl für Spielewelten als auch für fast jeden anderen Code. Wissenschaftler lernen überall, dass eine tolle Grafikkarte, die Grand Theft Auto abspielen kann, auch dazu geeignet ist komplexe Simulationen laufen zu lassen. Viele wissenschaftliche Probleme können so umstrukturiert werden, dass eine große Anzahl von gleichzeitigen Ereignissen parallel bearbeitet werden. In anderen Worten, solche Dinge sind perfekt für Grafikkarten geeignet. Der OpenVidia Behälter ist voll von Projekten, die Bilder erkennen oder gezielt nach Bildern suchen sollen.

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