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Versteckte Leistungsfresser in den Windows-Funktionen

29.10.2011 | 08:17 Uhr |

Die Windows-Funktionen-Dialogbox ist unter Vista und Windows 7 etwas versteckt, gibt Ihnen aber die Kontrolle über eine ganze Reihe von Funktionen. Sie können zum Beispiel kontrollieren, welche Games freigegeben sind, den RIP Listener anschalten (der gar nicht so makaber ist, wie er klingt) und einige Dienste und Services ausschalten, die so richtig an der Systemleistung nagen.
XP-Nutzer können die folgenden Anweisungen übrigens getrost überspringen - die Windows-Funktionen-Dialogbox wurde erst unter Vista eingeführt.

Um die Dialogbox zu öffnen, wählen Sie in der normalen Systemsteuerung im Startmenü den Link "Programme" und anschließend "Windows-Funktionen aktivieren oder deaktivieren". Windows-7-Nutzer haben eine noch schnellere Möglichkeit: Sie tippen einfach den Begriff "windows features" in die Eingabeaufforderung im Startmenü ein und bestätigen mit Enter.

Nun noch eine Warnung vorweg: Die Dialogbox braucht für gewöhnlich etwas länger zum Laden. Wenn Sie mit dem Bearbeiten fertig sind und Ihre Veränderungen mit OK bestätigen, braucht sie sogar noch länger zum Schließen. Anschließend startet sich der PC normalerweise neu. Aufgrund des recht hohen Zeitaufwandes ist es daher am sinnvollsten, alle Änderungen auf einmal vorzunehmen.

Windows Meeting Space
Wenn Sie als Vista-Nutzer mit anderen Vista-Nutzern an einem gemeinsamen Projekt arbeiten, ist Meeting Space ein sehr nützliches Programm. Es lässt Sie Dateien übers Netzwerk teilen, noch während Sie sie mit einem Remote-Kollegen bearbeiten. Kein Wunder, dass viele Nutzer enttäuscht waren, dass Microsoft das Programm unter Windows 7 nicht mehr anbietet. Wenn Sie als Vista-Nutzer hingegen mit Gemeinschaftsprojekten nichts am Hut haben, ist Meeting Space für Sie völlig überflüssig. Um es auszuschalten, entfernen Sie lediglich das Häkchen bei Windows Meeting Space in der Dialogbox.

Tablet-PC Extras
In den längst vergangenen Zeiten vor iPad und Co. war ein Tablet-PC ein Laptop mit einem Touchscreen, der sich um 180 Grad drehen ließ und über der Tastatur flach heruntergeklappt werden konnte. Mit diesen eher klobigen und schweren Tablets im Hinterkopf, bietet Windows einige sehr nützliche Funktionen für Touchscreen-Bedienoberflächen. Wenn Ihr Computer hingegen nicht über ein Touch-Display verfügt, gibt es für Sie keinen Grund, diese Funktionen nicht einfach auszuschalten. Das Ausschalten benötigt zwei Schritte, lediglich den ersten erledigen Sie in der Windows-Funktionen-Dialogbox. Beginnen Sie damit, das Häkchen bei "Optionale Komponenten für Tablet PCs" (Vista", beziehungsweise "Tablet PC Komponenten" (Windows 7) zu entfernen. Für den zweiten Schritt öffnen Sie das Service-Fenster, indem Sie "services" in das Suchfeld des Startmenüs eingeben und mit Enter bestätigen. Suchen Sie in der Liste nach "Tablet PC Eingabedienst", doppelklicken Sie es und wählen Sie im neuen Fenster "Beenden". Bestätigen Sie anschließend mit OK.

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