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Versteckte Freigaben: Nicht für alle sichtbar

11.08.2009 | 16:43 Uhr |

Im Netz sind normalerweise alle freigegebenen Ordner für jeden sichtbar aufgelistet. Das gilt auch für Ordner, die mit einem Passwort geschützt sind. Mit einem Kniff lassen Sie eine Freigabe verschwinden. Nur wer den genauen Freigabenamen kennt, kann dann noch zugreifen.

Öffnen Sie im Windows-Explorer das Kontextmenü zu dem Verzeichnis, das Sie verstecken wollen. Fügen Sie hinten an den Freigabenamen ein Dollarzeichen (zum Beispiel "frei$") an, schließen Sie mit "OK" - und fertig! Wenn Sie sich mit einem anderen PC die freigegebenen Ordner dieses PCs anzeigen lassen, fehlt dieser Ordner. Diese Maßnahme ist zwar kein 100-prozentiger Schutz gegen unerlaubte Zugriffe, aber sie sorgt immerhin dafür, dass ein Nutzer ohne Kenntnis des Freigabenamens wenig Chancen hat.

Für den Zugriff rufen Sie den Windows-Explorer auf und tippen in der Adresszeile den UNC-Namen "\\<Computername>\<freigabename>$" ein. Im Beispiel wäre das "\\Alte-Kiste\frei$". Vergessen Sie das Dollarzeichen am Ende nicht! Jetzt zeigt der Windows-Explorer den Inhalt des Ordners an. Wenn Sie diesem versteckten Ordner einen Laufwerksbuchstaben zuweisen wollen, rufen Sie im Windows-Explorer "Extras, Netzlaufwerk verbinden" auf. Wählen Sie den Buchstaben für das neue Laufwerk, und tragen Sie bei "Ordner" den UNC-Namen mit Dollarzeichen ein.

Übrigens geben Windows 2000 und XP standardmäßig einige Ordner für Systemaufgaben frei. Jede Partition ist freigegeben als "C$", "D$" und so weiter. Dasselbe gilt für das Windows-Verzeichnis ("Admin$") und das Verzeichnis für Druckdateien ("Print$").

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